Daniel Cobbinah (Ausbildungsbetrieb: Dias) wurde bei der Lossprechungsfeier in der Gewerblichen Schule Metzingen als bester Ausbildungsabsolvent ausgezeichnet. Er wurde für seine Durchschnittsnote 1,7 mit 700 Euro belohnt.
Antonio Raino (Ausbildungsbildungsbetrieb: S.C.O. Glasreinigung) erhielt für sein Zeugnis (Durchschnittsnote 1,8) 500 Euro. Denis Barthel (Ausbildungsbetrieb: TGS Teegen) konnte (Note 1,9) 300 Euro entgegennehmen. Er nahm für Baden-Württemberg am Bundesleistungswettbewerb 2017 teil und gelangte in Mannheim auf Platz drei (mehr zum Bundesleistungswettbewerb 2017 lesen Sie ab Seite 71).
Ihre Zeugnisse und Buchgeschenke erhielten bei der Feier in der Gewerblichen Schule Metzingen auch Regina Hinz, Michael Klar, Admir Sepic, Robin Streche, Abdelkader Sulaiman und Sarah-Patricia Zeh.
Landeslehrlingswart Günter Bogenrieder verglich die Lossprechung in seiner Ansprache mit einem Junggesellenabschied – als Abschied vom Dasein als Single, nur schöner – und lobte die tollen Leistungen der Junggesellen. Er ermunterte die Absolventen dazu, im Beruf Fuß zu fassen, eigene Ideen zu entwickeln und sorgfältig zu arbeiten, sich in der Meisterschule fortzubilden und interne Schulungen zu besuchen. Er zitierte bei der Lossprechungsfeier einen berühmten Engländer: „Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, wenn man aufhört, treibt man zurück.“
Sandro Uhl, Teilnehmer am letzten Bundesleistungswettbewerb, schilderte den neuen Junggesellen seinen Werdegang von der Mittleren Reife im Jahr 2014 bis zum Gesellen. Er wies darauf hin, wie viele Ungelernte in der Branche auf das Know-how der Ausgebildeten angewiesen seien.
Passend dazu intonierte die Gruppe Acronymo, die die Lossprechungsfeier schon zum dritten Mal musikalisch umrahmte, das Lied „Prime of Life“.
Günter Bogenrieder schloss die Feier mit dem Hinweis, dass auch in zehn Jahren noch Handwerker in der Gebäudereinigung gebraucht werden und Roboter nicht alle Aufgaben übernehmen können.