Jonas Vetter (Rheinland-Pfalz) hat sich beim Bundesleistungswettbewerb im Gebäudereiniger-Handwerk 2017 als Sieger durchgesetzt – vor Michelle Appelt (Nordrhein-Westfalen, zweiter Platz) und Denis Barthel (Baden-Württemberg, dritter Platz).

Die erfolgreichsten Absolventen der diesjährigen Gesellenprüfung waren im Technoseum Mannheim, dem baden-württembergischen Landesmuseum für Technik und Arbeit angetreten, um sich beim Reinigungseinsatz zu messen – sowohl innerhalb als auch außerhalb des Museums. „Die Aufgabenfelder in einem Museum sind vielfältig, da ist uns die Wahl der Prüfungsaufgaben nicht schwer gefallen“, sagte Jury-Vorsitzender René Frackowiak.
Die drei Erstplatzierten wurden im Rahmen eines festlichen Abendessens im Bootshaus in Mannheim ausgezeichnet. Sie konnten sich nicht nur über Glückwünsche und Urkunden freuen, sondern auch über eine Siegerprämie aus dem Carl-Gegenbauer-Preis.
Jonas Vetter (Ausbildungsbetrieb: Christian Forster, Meisenheim, Rheinland-Pfalz) erhielt als Sieger 2.500 Euro, Michelle Appelt (Ausbildungsbetrieb: NR Neue Raumpflege/Wisag Gebäudereinigung Nordwest Süd, Frechen/Köln, Nordrhein-Westfalen) 1.500 Euro und Denis Barthel (Ausbildungsbetrieb: TGS Teegen, Fellbach, Baden-Württemberg) 500 Euro.
Als Siegerin im vergangenen Jahr setzte sich Carolin Schweizer (Ausbildungsbetrieb: Spiegelblank Reinigungsunternehmen Heinz Kuhnert, Kiel) durch. Auf den zweiten Platz kam Kevin Holzapfel (Ausbildungsbetrieb: Gebäudereinigung Kullik, Dortmund). Den dritten Platz belegte Kamil Gerth (Ausbildungsbetrieb: Deutsche R + S Dienstleistungen, Hannover).
Der Bundesleistungswettbewerb bietet nicht nur Gelegenheit, die Bandbreite des Gebäudereiniger-Handwerks öffentlich zu präsentieren. Er findet immer auch an besonderen Orten statt - zuletzt im Berliner Universitätsklinikum Charité (2016), im Staatstheater Schwerin (2015), im Zoo in Hannover (2014) oder in der Allianz Arena in München (2013). / HH