Innung Essen-Mülheim-Oberhausen/Bona Maschine für die ÜBL gespendet

  • Bild 1 von 3
    © Innung
    Freuen sich über die Maschinenspende von Bona: Auszubildende der ÜBL der Innung Essen-Mühlheim-Oberhausen und ihre Ausbildungsmeister Klaus Hoppen und Michael Rubarth. Bilder: Innung
  • Bild 2 von 3
    © Innung
    Christoph Geiermann (Bild) und sein Kollege Guido Uerpmann zeigten den Auszubildenden, wie mit der Maschine gearbeitet wird.
  • Bild 3 von 3
    © Innung
    Am Ende war zu sehen, dass aus einem abgenutzten Belag mit wirtschaftlich überschaubarem Aufwand ein fast neuwertiger Boden werden kann.

Der schwedische Hersteller Bona hat der überbetrieblichen Lehrwerkstatt (ÜBL) der Innung Essen-Mülheim-Oberhausen eine Maschine und Zubehör für die Erstellung von Permanentbeschichtungen auf Altbelägen gespendet.

Die ÜBL will ihren Auszubildenden stets neue Entwicklungen im Bereich der Werkstoffe und ihrer Pflege vermitteln, auch im Bereich der Sanierung von elastischen Bodenbelägen, die altersbedingt sehr abgenutzt sind und üblicherweise ausgetauscht werden. Bona bietet  ein Komplettprogramm zur Sanierung an – Maschinen, Zubehör und Hilfsstoffe.

Ein ganzer Tag war der Anwendungsschulung vorbehalten. Nach einem ausführlichen Theorieblock über die Grundlagen von ­Herstellung, Eigenschaften und Pflege von elastischen Boden­belägen sorgten Guido Uerpmann, Bona-Verkaufsleiter Nord, und Christoph Geiermann,  Regional Sales Manager Deutschland/Österreich (Bona Elastic System), für eine gründliche praktische Unterweisung der anwesenden Auszubildenden des ersten Lehrjahres.

Im Beisein der Ausbildungsmeister Klaus Hoppen und Michael Rubarth wurde zunächst eine Bodenfläche mit klarem Wasser eingelegt. Anschließend wurden die Flächen mit der Maschine (Bona Power Drive) abgefahren. Die abrasiven Diamantpads schliffen den Belag bis auf die Nutzschicht ab. Kleinere Reste von Altbeschichtungen wurden in einem zweiten Arbeitsgang mit einer alkalischen Reinigungslösung und einem weicheren Schleifpad entfernt, bevor eine Spülung mit Trocknungsphase folgte.

Der entscheidende Arbeitsschritt: die Beschichtung mit dem zuvor angesetzten PUR-Lack als Permanentbeschichtung. Bodenbeläge können mit dem System nicht nur saniert, sondern auf vielfältige Weise verändert werden – zum Beispiel umgefärbt oder in ihrer Rutschhemmung verbessert werden.

In der ÜBL wurde dies durch Zugabe farbiger Chips in den noch nicht durchgetrockneten PUR-Film erreicht. Wichtig ist, dass der Film gleichmäßig und satt aufgetragen wird – idealerweise mit einer Lackrolle. Nach Aushärtung der ersten Schicht wird ein zweiter Film in Form eines transparenten PUR-Lacks aufgetragen.

Lehrlingswart Uwe Lehmans sowie die Ausbildungsmeister Klaus Hoppen und Michael Rubarth bedankten sich für die Maschine, die Vorführung und die weitere Unterstützung der überbetrieblichen Lehrwerkstatt.