Richtlinie: So werden Verkehrsflächen gereinigt

Der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) hat eine Richtlinie zu "Gütekriterien für Verkehrsflächenreinigungsmaschinen" herausgegeben. Die Richtlinie legt Merkmale von Nassreinigungsmaschinen und -geräten für die Verkehrsflächenreinigung fest.

Die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt legt in ihrer Richtlinie technische Merkmale von Nassreinigungsmaschinen und -geräten für die Reinigung von Verkehrsflächen fest. Gegenstand der Richtlinie "VDI 4089" ist die Definition und Festlegung der wesentlichen technischen Merkmale von Nassreinigungsmaschinen und -geräte für eine Verkehrsflächenreinigung. Eine schnelle und vollständige Reinigung von Straßen und anderen Verkehrsflächen nach Unfällen ist wichtig, da durch Öle oder Kraftstoffe eine Gefahr ausgeht. Die kontaminierte Fläche wird bei längerer Einwirkzeit dauerhaft geschädigt.

Das Ziel einer Verkehrsflächenreinigung nach einem Schadensereignis ist die möglichst vollständige Aufnahme von Fremdsubstanzen, zum Beispiel ausgelaufene Flüssigkeiten und eingesetzte Reinigungsmittel. Dabei ist eine möglichst schnelle Reinigung und eine ausreichende Wiederherstellung der Verkehrsflächengriffigkeit, gemessen an der Griffigkeit vor der Reinigung, anzustreben. Das Reinigungsverfahren darf grundsätzlich die Straßensubstanz weder mechanisch noch chemisch zusätzlich schädigen.

Herausgeber der Richtlinie "Gütekriterien für Verkehrsflächenreinigungsmaschinen" ist die VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt. Die Richtlinie ist ab sofort als Entwurf zum Preis von 37,20 Euro beim Beuth Verlag erhältlich. Einsprüche sind bis zum 29. Februar 2016 unter www.vdi.de/einspruchsportal möglich. Onlinebestellungen unter www.vdi.de/4089 .