Neubau in Kerpen-Türnich eingeweiht
- Die Igefa Köln hat 30-jähriges Bestehen gefeiert und gleichzeitig das neue Firmengebäude in Kerpen-Türnich eingeweiht, das bereits im vergangenen Jahr bezogen worden war.
1982 hatten die Mitgliedsfirmen der Großhandelsgruppe Igefa die Igefa Frechen gegründet. Seit 2004 gehört sie zum Kruse-Firmenverbund. Mit dem Umzug nach Kerpen-Türnich wurde aus der Igefa Frechen die Igefa Köln.
Aufgrund des rasanten Wachstums musste das Unternehmen innerhalb der ersten zwei Jahrzehnte dreimal den Standort wechseln. Im neuen 15.000 m² großen Lager- und Bürobereich in Kerpen-Türnich bestehen nun für die nächsten 20 Jahre alle Wachstumsmöglichkeiten. Außerdem ist ein großzügiger Seminarbereich entstanden. Dort werden künftig kundenindividuelle Informations- und Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt.
Bei der Planung des Neubaus wurde besonderer Wert auf Technik gelegt, die die Umwelt bestmöglich schont. So wurden neben einer modernen Wärmedämmung, einer intelligenten Lichttechnik und großzügigen Lichthöfen auch ein Kühlleitsystem und automatische Warenausgangstore, die nach Verlassen der LKWs automatisch wieder zugehen, vorgesehen. „Nicht nur die Umwelt profitiert von diesen Dingen, sondern auch unsere Mitarbeiter. Die Büros und der gesamte Gebäudetrakt sind hell und freundlich. Wir haben darauf geachtet, dass die Temperatur vor allem im Logistikbereich nun viel besser geregelt werden kann“, betonte Niederlassungsleiter Dr. Eberhard Beck.
Kunden und Geschäftspartner nutzten bei der Einweihungsfeier des Neubaus die Gelegenheit, sich an den Ständen namhafter Firmen über Trends und Neuheiten zu informieren und auch einmal hinter die Kulissen zu schauen. Sie wurden von den Fachberatern durchs Haus geführt und vom Innendienst begrüßt, den sie sonst nur vom Telefon her kannten.
Besonders gut kam der lebendige Vortrag zum Thema „Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg“ vom Managementprofi Reiner Calmund bei den Gästen an. Hier zog er treffende Parallelen zwischen dem Management eines Wirtschaftsunternehmens und dem eines Fußballvereins.
Auch die angebotenen Seminare auf dem Eröffnungsfest wurden rege genutzt. Praxisnah erläuterte zum Beispiel Dr. med. Klaus-Dieter Zastrow, Fachbereichsleiter für übertragbare Krankheiten, Impfungen und Krankenhaushygiene am Robert Koch-Institut in Berlin, die relevanten Änderungen des Infektionsschutzgesetzes. Aber auch das Seminarthema „Nachhaltigkeit in der Gebäudereinigung“ war stark gefragt.
Der Tag endete mit einer großen Abendveranstaltung für Mitarbeiter und Geschäftspartner. Hildegard Diekhans, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Kerpen, stellte dabei besonders die Bedeutung der mittelständischen Unternehmen in der Region heraus. Und Dr. Georg Adenauer, Enkel des ehemaligen Bundeskanzlers Konrad Adenauer, erläuterte, welche beeindruckende Wirkung familien- und traditionsgeführte Betriebe wie der Kruse-Firmenverbund auf ihn haben.
Auch die Inhaberfamilie Kruse feierte mit. „Die Igefa Köln ist in den vergangenen 30 Jahren sehr schnell gewachsen und für die Kunden hier im Rheinland der verlässliche Partner in Fragen der Versorgung geworden. Mein besonderer Dank an diesem Tag gilt den über 100 Mitarbeitern hier am Standort, die tagtäglich einen hervorragenden Job machen“, sagte Kai Kruse, geschäftsführender Gesellschafter des Kruse-Firmenverbundes und Vorstandsvorsitzender der Igefa.