
Bundeskanzlerin besuchte Integrationsunternehmen di.hako
Am Mittwoch, 22. Juli 2009, besuchte Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel auf Einladung und Initiative der Bundesarbeitsgemeinschaft Integrationsunternehmen die im Gewerbepark Socialtec in Trappenkamp ansässigen Integrationsunternehmen di.hako. Hier sind die von den Hako-Werken und der Gruppe Norddeutsche Gesellschaft für Diakonie (NGD-Gruppe) gegründeten Integrationsunternehmen di.hako.dip, di.hako.tec und di.hako.log angesiedelt sowie das Hako-Technologiezentrum Rotationssintern Trappenkamp.
Bereits 2000 begann die Zusammenarbeit zwischen der NGD-Gruppe und den Hako-Werken mit der Gründung des zukunftsweisenden Integrationsunternehmen di.hako.dip. Die NGD-Gruppe bietet in den Bereichen Berufsvorbereitung, Ausbildung, Kuren, Erholung, Hilfen für Senioren, Hilfen für behinderte Menschen, für Suchtkranke und psychisch Kranke sowie für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende in ganz Schleswig-Holstein seine Dienstleistungen an.
„Das Integrationsunternehmen di.hako.tec hebt sich von den anderen Integrationsunternehmen dadurch ab, dass wir uns wirklich im Hightechbereich bewegen, d.h., wir haben hier computergesteuerte Maschinen im Einsatz, die hochkompliziert sind, und keine einfachen Drehmaschinen“, betonte Ernst-Jürgen Gehrke, Hako-Geschäftsführer. Die Zusammenarbeit zwischen den Mitarbeitenden klappt in Trappenkamp. Hier arbeiten nicht behinderte Kolleg(inn)en gemeinsam mit Kolleg(inn)en, die verschiedene Behinderungen haben, z.B. gehörlos oder psychisch krank sind.
In Integrationsunternehmen werden Arbeitsplätze für behinderte Menschen und soziale Randgruppen geschaffen, die öffentliche Hand wird entlastet, da aus Leistungsempfängern Leistungsträger werden und nicht zuletzt bleibt die Produktion in Deutschland, zu wettbewerbsfähigen Preisen. Nach Abschluss der Aufbauphase sollen in den drei Integrationsunternehmen circa 100 Mitarbeiter/-innen, davon circa 70 mit einer Behinderung arbeiten. Das Integrationsamt Schleswig-Holstein fördert das Projekt mit 2,0 Millionen Euro. Diese Mittel stammen aus der Ausgleichsausgabe, die von Arbeitgebern entrichtet wird, die keine schwerbehinderten Menschen beschäftigen.