
Die Herbst-Mitgliederversammlung der hessischen Landesinnung wurde in diesem Jahr mit dem Tag der offenen Tür in der neuen Geschäftsstelle der Innung zusammengelegt. Vormittags traf man sich zur Mitgliederversammlung, mittags kamen die Gäste des Tags der offenen Tür hinzu, als das Fingerfood gereicht wurde. Mit diesem Großevent weihte die Landesinnung ihr neues Domizil ein. 140 Mitglieder und Gäste trafen sich in der Ferdinand-Porsche-Straße 11 in Frankfurt am Main. Die neue Geschäftsstelle hat nunmehr zwei große Schulungsräume, die auch zu einem Saal vergrößert werden können. Er fasst bis zu 70 Personen.
Hauptthema der Mitgliederversammlung war der neue Tarifvertrag, der erstmals über drei Jahre abgeschlossen wurde. Als eine der ersten Branchen wird das Gebäudereiniger-Handwerk – nach Ablauf der drei Jahre – einen einheitlichen Tarif in Ost- und West-Deutschland haben. Mit steigendem Tariflohn sollte auch die 450-Euro-Grenze angehoben werden, sagte Detlef Stange bei der Mitgliederversammlung. Er schilderte den Mitgliedern, welche Vorstellungen die einzelnen Parteien zu diesem Thema haben. Das Spektrum reicht von der Abschaffung bis zur Koppelung an den Mindestlohn multipliziert mit dem Faktor 60.
Obermeister Michael Wolf lobte die drei Landessieger bei den Gesellenprüfungen und übereichte ihnen Urkunden und Prämien. Engagement kann sich durchaus lohnen – der Landessieger erhielt 1.000 Euro.
Der Tag der offenen Tür bot zum Abschluss die Möglichkeit, alte Kontakte zu pflegen und neue Kontakte aufzubauen. Zu den prominenten Besuchern zählte BIV-Geschäftsführer Johannes Bungart, Andreas Demand (Geschäftsstelle der Arbeitgeberverbände des hessischen Handwerks, AHH) und Frau Dr. Pauly vom Arbeitsmedizinischen Dienst der BG Bau.