Auf den Beitrag „Klare Linie führt zum Erfolg“ (rationell reinigen 3.2016, Thema Nr. 1) erhielt die Redaktion folgende Reaktion von Markus Wasserle (Gebäudereinigung Wasserle, Martinsried).
„Mit großem Interesse habe ich Ihren Artikel gelesen. Der Einsatz der Maslow‘schen Bedürfnispyramide in unserer Branche ist gut und richtig. Wir bewegen uns bekanntlich im Niedriglohnsegment und obwohl der Tariflohn für Reinigungskräfte bereits deutlich über dem allgemeinen Mindestlohn liegt, so ist er doch oft nur ausreichend, um Stufe eins und zwei der Bedürfnispyramide nach Maslow abzudecken. Die Auslegung der nächsten Stufen ist bei jedem Menschen individuell. Ich bin davon überzeugt, dass allein durch den richtigen Einsatz der Mitarbeiter – entsprechend ihrer Talente, Bedürfnisse und Kompetenzen – ein wichtiger Schritt der Weiterentwicklung gemacht wird. So obliegt es der Verantwortung von uns als Arbeitgeber, im beruflichen Kontext auch die anderen Stufen für unsere Mitarbeiter im Blick zu haben. Den aktuellen Stand jedes einzelnen Mitarbeiters erfahren wir in regelmäßigen Gesprächen. Durch gezielte Maßnahmen (zum Beispiel angepasste Objektauswahl) können wir unseren Kolleginnen und Kollegen Wege aufzeigen, die nächsten Stufen zu erreichen.“
Markus Wasserle, Gebäudereinigung Wasserle, Martinsried