So reinigen die Deutschen

Zum "Tag der Putzfrau" am heutigen 8. November, hat das Meinungsforschungsinstitut Forsa den Reinigungsalltag der Deutschen untersucht. Das Ergebnis zeigt unter anderem Unterschiede zwischen den Bundesländern und Geschlechtern auf.

Für die Forsa-Umfrage wurden 1.004 in Privathaushalten lebende Personen ab 18 Jahren befragt. - © Kärcher

Die Forsa-Umfrage umfasste 1.004 in Privathaushalten lebende Personen ab 18 Jahren und kommt unter anderem zu folgenden Ergebnissen:

Seit drei Jahren bleibt die Zeit konstant, die für die häusliche Reinigung aufgewendet wird. In deutschen Haushalten wird durchschnittlich 4,7 Stunden in der Woche gereinigt. Zwölf Prozent der Befragten reinigen mindestens zehn Stunden in der Woche, das entspricht mehr als 21 Tagen im Jahr.

Während Frauen durchschnittlich sechs Stunden in der Woche für die Reinigung investieren, ist es bei Männern nur rund halb so viel Zeit. Außerdem reinigen sechsmal mehr Männer (18 Prozent) als Frauen (3 Prozent) überhaupt nicht. Der Vergleich zwischen den Bundesländern zeigt, dass die Ostdeutschen mit 5,7 Stunden länger als die Westdeutschen mit 4,3 Stunden pro Woche für die Reinigung des Haushalts aufbringen. Die meiste Zeit für die Reinigung investieren die Bewohner in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen-Anhalt. Mit durchschnittlich 7,1 Stunden in der Woche hängen die Bewohner dieser Bundesländer das Schlusslicht Nordrhein-Westfalen mit 4 Stunden deutlich ab.

Aus der Studie können drei Putztypen abgeleitet werden: Die Vorsorglichen, die Organisierten und die „Auf-den-letzten-Drücker-Saubermacher.“ Rund ein Drittel der Befragten zählt sich am ehesten zu der ersten Gruppe. Sie greifen bereits zu Reinigungsutensilien, wenn noch kein Schmutz sichtbar ist. Rund ein Viertel widmet sich vorwiegend zu festen Zeiten der Reinigung des Haushalts und plant dies als Termin im Alltag ein. Ein weiteres Viertel der Befragten braucht dagegen „äußere Anreize“, zum Beispiel, wenn sich Besuch ankündigt oder Flusen zu sehen sind.

93 Prozent der befragten Personen greifen für die Reinigung auf Haushaltstechnik zurück und 71 Prozent setzen auf chemische Reinigungsmittel. Eine Haushaltshilfe für die Reinigung haben 10 Prozent der Befragten. Das Ziel der Forsa-Umfrage des Auftraggebers Kärcher war es, dem Putzalltag der Deutschen auf den Grund zu gehen.