Fritz Kötter gestorben

Fritz Kötter, langjähriger geschäftsführender Gesellschafter und Beiratsvorsitzender der Unternehmensgruppe Kötter (Essen), ist im Alter von 78 Jahren gestorben.

Im Alter von 78 Jahren gestorben: Fritz Kötter, langjähriger geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Kötter.

Mit großem Engagement und unternehmerischer Weitsicht hatte der Träger des Bundesverdienstkreuzes die Geschicke des Familienunternehmens mehr als fünf Jahrzehnte lang geprägt. Gleichzeitig setzte er Akzente für die Entwicklung auch der Sicherheitsbranche, engagierte sich in vielfältiger Weise gesellschaftlich und war Zeit seines Lebens eng mit seiner Heimat Ruhrgebiet verbunden.

Fritz Kötter wurde 1937 in Wanne-Eickel (heutiges Herne II) geboren. Im Alter von 20 Jahren trat er nach dem plötzlichen Tod seines Vaters in die Firma Westdeutscher Wach- und Schutzdienst Fritz Kötter ein und übernahm Verantwortung für rund 80 Mitarbeiter.

In den folgenden Jahren und Jahrzehnten baute er das regionale Sicherheitsunternehmen zu einer bundesweiten Dienstleistungsgruppe aus­, die heute in dritter Generation geführt wird und fast 17.000 Mitarbeiter beschäftigt. Durch die Gründung der Sparte Cleaning erfolgte 1985 der Schritt zum infrastrukturellen Gebäudedienstleister, der 1997 mit der Sparte Personal Service fortgesetzt wurde.

Fritz Kötter war zwischen 1996 und 2001 als erster ­Vizepräsi­dent des Bundesverbandes Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen (heute Bundesverband der Sicherheitswirtschaft) aktiv. Von 1996 bis 2004 stand er als erster Vorsitzender an der Spitze der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste. Auf internationaler Ebene setzte er ebenfalls Impulse. Von 1992 bis 1996 gehörte Fritz Kötter dem Vorstand des Weltsicherheitsverbandes „Ligue Inter­nationale des Sociétés de Surveillance“ an.