Der Nürnberger Gebäudedienstleister Dorfner hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2013 leicht gesteigert – von 225 Millionen Euro auf 226 Millionen Euro.
Trotz des moderaten Wachstums ist Peter Engelbrecht, Gesamtgeschäftsführer der Dorfner Gruppe, mit der Entwicklung sehr zufrieden: „Nach den zum Teil sehr großen Schritten in den vergangenen Jahren haben wir 2012 einigen internen Projekten den Vorzug gegeben, um die Strukturen für das zukünftige Wachstum auszubauen.“ Größter Umsatzträger war mit 75 Prozent (171 Millionen Euro) der Geschäftsbereich Gebäudereinigung. Rund 18 Prozent (41 Millionen Euro) trug der Geschäftsbereich Catering (Kliniken, Senioreneinrichtungen, Betriebsrestaurants) zum Ergebnis bei. Der noch junge Bereich Gebäudemanagement steuerte etwa drei Prozent (sechs Millionen Euro) bei. Weitere acht Millionen Euro hat das Tochterunternehmen dgd Werbeartikel erwirtschaftet. Rund elf Millionen Euro des Gesamtumsatzes entfallen auf die Auslandsgesellschaften in Österreich und Tschechien.
Weitere Wachstumsmöglichkeiten sieht Peter Engelbrecht vor allem in den Bereichen Catering und Gebäudemanagement.
Dorfner setzt auch auf die geografische Ausweitung. Im vergangenen Jahr wurde vor allem in Norddeutschland eine neue Vertriebsstruktur aufgebaut. Das soll in diesem Jahr weiter intensiviert werden. Eine europäische Expansion - über die Nachbarländer Österreich und Tschechien hinaus - ist nicht geplant.
Als „limitierenden Faktor“ in der Entwicklung hat Peter Engelbrecht vor allem den Arbeitsmarkt ausgemacht. „Wir haben heute schon an manchen Standorten Probleme, Mitarbeiter zu finden“, sagt der Gesamtgeschäftsführer. Die Themen Mitarbeiterbindung und Mitarbeiterrekrutierung sollen daher in diesem Jahr ganz oben auf der Agenda stehen.
Ende 2013 beschäftigte die in Familienbesitz befindliche Unternehmensgruppe 10.140 Mitarbeiter, 51 davon in Ausbildung. 2012 waren es 10.113 Mitarbeiter.