Wer sich selbst Ziele setzt und wer im Unternehmen gemeinsam mit den Mitarbeitern Ziele vereinbart, setzt jede Menge Motivation frei und erzielt Spitzenleistungen. Es müssen jedoch messbare und erreichbare Ziele sein. Leistungsfähigkeit und Motivation sind eng miteinander verknüpft. Wer unmotiviert ist, leistet weniger, und umgekehrt.
Mehr Unternehmenserfolg durch messbare Ziele
-Machen Sie aus Wünschen Ziele. Ein Ziel muss messbar und machbar sein. Ich will gesünder leben – ist bloß ein Wunsch. Ich will bis zu meinem Geburtstag drei Kilo abnehmen – ist ein Ziel. Ihre Jahresziele bilden das Gerüst für all Ihre Ziele. Das Beste an Jahreszielen ist der überblickbare Zeitrahmen von zwölf Monaten. Tipp: Halten Sie Ihre Ziele schriftlich fest!
Beziehungen haben im Wesentlichen zwei Bestandteile: Werte und Ziele. Gemeinsame Werte sind die Basis. Aber sie reichen nicht! Unsere Beziehungen haben immer auch eine Funktion, ein gemeinsames Ziel. Es kann sein, dass aus der Beziehung mit der Zeit eine reine Zweckbeziehung geworden ist. Dann fehlt ihr ein solides Fundament. Wenn Sie das feststellen, haben Sie ein Problem: Reine Zweckbeziehungen zerbrechen nämlich schnell. Spürt z.B. ein Angestellter keine Wertebasis in seinem Unternehmen, wechselt er relativ schnell den Arbeitsplatz, sobald ein besseres Angebot lockt. Finden Sie deshalb die richtige Balance von Werten und Zielen.
Die Vorteile einer Zielvereinbarung
Zielvereinbarungen sind ein effektives Führungsinstrument, um die Leistungsfähigkeit Ihrer Mitarbeiter dauerhaft sicherzustellen. Gute Führung zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, im Mitarbeiter das individuelle Potenzial zu entfalten. Das bedeutet, dass „Führen mit Zielen“ nicht mehr nur als Instrument zur Erreichung operativer Ziele eingesetzt wird, sondern auch zur Personalentwicklung.
Gut formulierte Kompetenzziele sind messbar und für den Mitarbeiter verständlich. Sie motivieren nicht nur, sondern dienen auch der Potenzialentwicklung. Nur wenn ich ein Ziel definiert habe, kann ich eine bestimmte Handlung bewerten – und zwar in Bezug auf ihren Beitrag zur Zielerreichung. Ansonsten herrscht im Zweifel Beliebigkeit. Erreichen Sie Ihre Ziele durch eindeutige Vorgaben.
Die Kontinuität trennt den wirklich Erfolgreichen vom Verlierer. Wie oft kommt es vor, dass Ihnen andere Dinge dringlicher erscheinen als z.B. Neukundengewinnung? Hier hilft nur, an jedem Tag feste Stunden einzuplanen und jeden Tag um die gleiche Uhrzeit zu beginnen. So wird die Neukundengewinnung am Telefon zum positiven Bestandteil Ihres Berufsalltages, denn der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier. Legen Sie sich diese positive Gewohnheit zu.
Was immer Sie in Ihrem Leben nicht geschafft haben, haben Sie in aller Regel deswegen nicht geschafft, weil Sie:
- überhaupt nicht angefangen,
- nicht bis zum Ende durchgehalten
- oder nach Fehlschlägen aufgegeben haben.
Doch was immer Sie im Leben geschafft haben, haben Sie geschafft, weil Sie in der Lage waren, für dieses Ziel aktiv zu werden. Sie haben sich aufgerafft, Ihre Komfortzone verlassen und Ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt. Sie waren motiviert.
Um diese drei Begrifflichkeiten geht es:
- Zeitmanagement.
- Zielmanagement.
- Selbstmanagement.
Sie werden feststellen, dass diese drei Themen unweigerlich zusammengehören, um effektiv zu arbeiten. Durch eine fundierte Kommunikations-, Firmen- und Mitarbeiterkultur wird auch vieles im Unternehmen übersichtlicher, freundlicher und effektiver. So können Sie durch gute Gewohnheiten die Unternehmensziele fördern.
Bessere Resultate im Verkauf erzielen
Wie in kaum einem anderen Beruf stehen zielstrebige Unternehmer, Führungskräfte und Vertriebsprofis vor der Herausforderung, ständig besser zu werden. Überall wird vom lebenslangen Lernen gesprochen. Im Verkauf ist die ständige Fort- und Weiterentwicklung geradezu überlebensnotwendig. Immer ehrgeizigere Unternehmensziele, neue Konkurrenten und veränderte Kundenbedürfnisse – Sie können einfach nicht anders, als sich konstant weiterzuentwickeln.
In einigen Unternehmen wird die Weiterbildung der Mitarbeiter mehr oder weniger dem Zufall überlassen. Weit verbreitet auch: Der Mitarbeiter kann sich selbst aussuchen, welche Fortbildung oder Schulung er macht. Ich schlage Ihnen vor: Planen Sie die Fortbildung, die Trainings und Coachings Ihrer Mitarbeiter gezielt und überlassen Sie nichts dem Zufall.
Unternehmen stehen heute nicht nur in einem Wettbewerb um Märkte und Kunden, sondern auch in einem Kommunikationswettbewerb. Die Wahrnehmung von Glaubwürdigkeit wird wesentlich durch die Übereinstimmung von Reden und Handeln geprägt. Im Zeitalter der multimedialen Kommunikation werden Abweichungen von Rede und Tat schnell offensichtlich und tragen damit maßgeblich zum Vertrauensverlust bei. Es gilt, ein glaubwürdiges, wertorientiertes und widerspruchsfreies Bild bei den Kunden, also den Kommunikationsempfängern zu verankern. Wie sonst, als durch das fortwährende Lernen und Umsetzen neuer Techniken ist es möglich, die Jahr für Jahr höhergesteckten Ziele zu erreichen.
Sie stellen fest, dass Ihre Mitarbeiter immer dann, wenn ein Auftrag ausgeschrieben war und sie neben anderen Mitbewerbern präsentiert haben, den Auftrag nicht bekommen. Folgerung: Ihr Team hat Schwächen in der Präsentation vor Kunden. Daher: Ist-Kompetenzen feststellen. Gehen Sie – am besten gemeinsam mit Ihren Mitarbeitern – ihre typischen Misserfolge durch und ermitteln Sie die Kompetenzen die fehlen: die Soll-Kompetenzen. Danach Fortbildungsthema, Zeitrahmen und Ziele festlegen.
Umsatz generieren
Häufig wird von Führungskräften erwartet, dass sie neben ihren Kernaufgaben auch ihre Mitarbeiter coachen. Zunächst klingt das gut. Die Führungskräfte kennen das Unternehmen und die Ziele, als auch die Stärken und Schwächen ihrer Mitarbeiter. Die Führungskraft wird nicht daran gemessen, wie sich die Mitarbeiter entwickeln, sondern an konkret vereinbarten Umsatzzielen. Mitarbeiterentwicklung und das Erreichen von Umsatzzielen sind zwei völlig unterschiedliche Aufgaben. Die Führungskraft schaut durch die eigene, von den Anforderungen im eigenen Tagesgeschäft gefärbte Brille. Die objektive Einschätzung der Situation des Mitarbeiters ist dabei meist getrübt.
Clevere Unternehmen greifen deshalb immer auf externe Trainer zurück. In einer Seminar- oder Coachingsituation geht es darum, Mitarbeitern einen Schub zu geben. Menschen Fragen zu stellen, sie zu animieren etwas Neues auszuprobieren, neue Erfahrungen zu machen, an ihrer Einstellung zu arbeiten. Es geht darum neue klare Ziele zu entwickeln, darüber nachzudenken, wie diese erreichbar sind, und wenn Hindernisse auftauchen, wie sie aus dem Wege geräumt werden können. Im Grunde geht es um Feedback und Reflexion über das eigene Verhalten. Unentdeckte Talente, besondere Begabungen zu fördern – dafür braucht es Feedback. Dazu gehört gute Beobachtungsgabe um Feinheiten zu erkennen und sie zu beachten.
Beispiel: Der Geschäftsführer eines Unternehmens möchte tief greifende Veränderungen vornehmen, die die gesamte Firma betreffen. Dafür benötigt er die Unterstützung aller Mitarbeiter. Er weiß, dass die meisten von ihnen solche Veränderungen nicht lieben. Neues ist erst einmal verunsichernd und unbequem. Versetzen Sie sich in die Lage der Mitarbeiter. Wann sind Sie bereit, neue Wege zu gehen?
Dann, wenn Ihnen der Hintergrund plausibel erklärt wird, wenn Sinn und Zweck der Maßnahmen für Sie klar erkennbar sind und man sie in die Entscheidungsprozesse mit einbezieht. Erst wenn sie von der Notwendigkeit überzeugt sind und sie die Chancen wahrnehmen, die in jeder Veränderung liegen, wird Ihre innere Motivation erwachen.
Ein guter Geschäftsführer beachtet dieses menschliche Verhalten bei der Gestaltung seiner Veränderungsprozesse. Veränderung ist möglich, wenn von Seiten des Mitarbeiters der starke Wunsch besteht, an sich zu arbeiten.
Die Fähigkeit authentisch aufzutreten
Die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens zeigt sich letztlich im authentischen Auftreten seiner handelnden Persönlichkeiten. Bei einem Training oder Coaching braucht es einen Intervallprozess, damit man sich in regelmäßigen Abständen mit bestimmten Teilnehmern treffen kann.
Ich halte nichts davon, Theorien zu trainieren, wenn die Praxis ganz anders aussieht. Es geht darum, wie jemand mehr Leistung bringen kann, wie jemand mehr Umsatz machen kann und darum, wie die Gesamtergebnisse in einem Unternehmen gesteigert werden können.
So sichern Sie Ihren zukünftigen Erfolg:
- Zeigen Sie, wie menschliches Kapital entwickelt und auf aktuellen und zukünftigen Unternehmensbedarf hin ausgerichtet werden kann.
- Erkennen Sie, was eine Organisation zum wandel- und lernfreundlichen Umfeld macht, und unterstützen und entwickeln Sie dieses Umfeld.
Nur wer sehr gut kommunizieren kann, wird sich im Vertrieb behaupten.
Prof. Dr. Ruedi Nützi aus der Schweiz stellt in einer Studie fest: Lediglich 31 Prozent der Erwachsenen im deutschen Sprachraum bilden sich in beruflichen Seminaren weiter. Das ist im internationalen Vergleich bestenfalls Mittelmaß. Mit anderen Worten: Eine große Mehrheit der Berufstätigen tut nichts für die eigene berufliche Weiterbildung.
Das Budget für Weiterbildung ist bei den meisten Firmen Marketing und Werbung zugeordnet. In der Regel investieren Firmen zehn Prozent ihrer Umsätze in Marketing und Werbung. Wenn ein Großteil dieses Geldes in Weiterbildung investiert wird, bietet es die besten Zinsen.
