Ergonomie bei Einscheibenmaschinen So bleibt der Rücken gesund

Die optimale Einstellung der Griffhöhe schont die Gelenke und den Nacken. - © Taski

So bleibt der Rücken gesund

Kopfschmerzen, Nackenschmerzen, Rückenschmerzen – Beschwerden, über die Reinigungspersonal oft klagt. Häufige Ursache ist eine ungünstige Haltung bei der Arbeit, oftmals bedingt durch ergonomische Mängel bei Reinigungsmaschinen. Die Folge: Der Krankenstand von Reinigungskräften ist drei- bis viermal höher als der durchschnittliche Krankenstand aller Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung. Das ergab eine Studie, die in England durchgeführt wurde, aber sicher in der Konsequenz auch die Belastungen widerspiegelt, denen das Personal in deutschen Betrieben ausgesetzt ist.

Dabei lassen sich bei Beachtung einiger wichtiger ergonomischer Voraussetzungen die Probleme in vielen Fällen vermeiden, zumindest aber weitgehend reduzieren. Bei Einscheibenmaschinen beispielsweise sind bei Anschaffung und Nutzung folgende Punkte wichtig, um langfristige gesundheitliche Beeinträchtigungen zu vermeiden:

Die Führungsstange muss genügend Rasterpositionen aufweisen, damit die Höhe exakt den Bedürfnissen und der Größe des Bedieners angepasst werden kann.

Die Maschine muss gut ausbalanciert sein, damit beim Arbeiten möglichst wenig Gewicht auf die Handgelenke fällt.

Die Maschine sollte vibrationsfrei arbeiten. Wichtig: gut zentrierte Pads, keine einseitig abgenutzten Bürsten.

Die Handgriffe sollten idealerweise leicht nach hinten angewinkelt und nicht zu nahe beieinander sein. Das kommt einer natürlichen Position von Händen, Armen und Schultern am nächsten.

Der Kraftaufwand für die Betätigung der Schalter darf nicht zu groß sein. Sonst tritt schnell Übermüdung ein. Ein Sicherheitsmechanismus sollte unbeabsichtigtes Einschalten verhindern.