200.000 m 2 täglich zu reinigende Fläche verteilt auf knapp 50 Gebäude unterschiedlichen Alters und somit auch ausgestattet mit verschiedensten Bodenbelägen: Das Universitäts klinikum des Saarlandes in Homburg ist für den Dienstleister eine „harte Nuss“, die er nur mit modernster Ausrüstung und eigenverantwortlich handelndem Personal „knacken“ kann.
Pfiffige Lösungen erleichtern die Reinigung
-Malerisch in der Hügellandschaft über Homburg gelegen, verteilt sich das Universitätsklinikum des Saarlandes auf zig Gebäude, die in Pavillonbauweise angeordnet sind, und ist somit eigentlich eine kleine Stadt für sich. Die bebaute Fläche umfasst ca. 100 ha. Sie ist von einem über 200 ha großen Waldgürtel, der Bestandteil des Klinikums ist, umschlossen. Teile der Bausubstanz stammen noch aus den Jahren 1906 bis 1909, als die damalige Pfälzische Heil- und Pflegeanstalt auf diesem Gelände entstand. 1922 wurde in einem Teil dieser Gebäude ein Landeskrankenhaus in Betrieb genommen, auf dessen Gelände 1947 schließlich das Universitätsklinikum entstand und seither immer wieder ausgebaut wurde.
So sehr sich das Universitätsklinikum durch die Pavillonbauweise im Grünen angenehm von der sonst bekannten und üblichen Bauweise von Universitätskliniken unterscheidet, diese erschwert die Reinigung ungemein und zwar in zweierlei Hinsicht. Zunächst einmal aus logistischer Sicht: Neben langen Wegen müssen beispielsweise auch größere Maschinen zwischen den vielen Gebäuden immer wieder hin und her transportiert werden. Aus reinigungstechnischer Sicht beschert der beständige über Jahrzehnte erfolgte Ausbau des Klinikums dem Dienstleister eine heterogene Gebäudesubstanz mit den unterschiedlichsten Bodenbelägen, die gerade zum Zeitpunkt des Baus angesagt waren und verlegt wurden. Erst bei den zuletzt erfolgten Neubauten bzw. Sanierungen konnte die seit zwei Jahren für die Reinigung zuständige UKS Service GmbH, eine 100-prozentige Tochter des Universitätsklinikums, auf eine reinigungsfreundlichere Gestaltung und Ausstattung der Gebäude Einfluss nehmen.
Allerdings nutzte UKS Service bei der Übernahme des Auftrags die Chance, die ein Neuanfang bietet, und stellte alle Prozesse der Unterhaltsreinigung auf den Prüfstand, um Rationalisierungspotenziale auszuschöpfen und so die täglichen Abläufe besser auf die örtlichen Gegebenheiten anzupassen. Ein zentraler Bestandteil dieses Prozesses war die komplette Neuausstattung mit allem notwendigen Equipment – vom Reinigungstuch bis zum Aufsitzreinigungsautomaten. Dabei orientierte man sich zum Teil an bereits bewährten Lösungen aus den Vorjahren, investierte aber bei entsprechender fachlicher Beratung zudem in modernstes, erst seit kurzem auf dem Markt erhältliches Equipment. Es galt alle Flächen zu vermessen, die zum Teil geringe Breite der Flure zu berücksichtigen, die Transportwege in die Planungen mit einzubeziehen (Vorhandensein und Breite der Aufzüge). Daraus entwickelte sich ein Anforderungsprofil an dem Maschinenfuhrpark und die Servicewagen. Unterstützt wurde der Dienstleister dabei von Günther Großmann, Verkaufsleiter des Igefa-Mitglieds und Kenter PrimePartners Toussaint, sowie von Armin Ewen, Bezirksleiter bei Vermop. „Die Erstinvestition belief sich auf rund 270.000 Euro. Es war für uns eine logistische Herausforderung, das Objekt innerhalb von eineinhalb Tagen komplett umzurüsten. Wir sind zeitweise mit 12 Lkw gleichzeitig angerückt“, erinnert sich Großmann schmunzelnd.
Manuelle Reinigung
Bei der Neukonzeption der Reinigung entschied man sich hausintern beispielsweise für ein zweistufiges Nasswischsystem im Bereich der Patientenzimmer. Die Wahl fiel dabei auf das Bodenwischsystem Twixter von Vermop, das einen entscheidenden Vorteil bietet: Sowohl für die erste Stufe (Nasswischen) als auch für die zweite Stufe (Trocknen) wird ein und derselbe Mopp verwendet. Zunächst wird die eine Seite des Bezugs dosiert befeuchtet und der Boden nass gewischt, um dann mit Hilfe des speziellen Halters den Mopp zu wenden und mit der anderen Seite den Boden zu trocknen. Zum System gehören entsprechende mit zwei unterschiedlichen Seiten (Wischen/Trocknen) ausgestattete Wischbezüge, ein über ein Gelenk wendbarer Halter und eine Wanne mit Dosiereinsatz. Trotz der Verwendung dieses speziellen Mopps für beide Arbeitsschritte sind immer noch rund 13.000 Mopps täglich im Einsatz. Ein interessantes Detail am Rande: Eingesetzt werden größere Wischbezüge, die im häuslichen Bereich nicht verwendet werden können; dadurch konnte der Schwund an Mopps drastisch gesenkt werden.
Zu den eingeführten Neuerungen gehört auch eine veränderte Revierzusammenstellung in den besonders großen Gebäuden. So entschied man sich z.B. dafür, in der Chirurgie die Sanitärraumreinigung als eigenes Revier zu definieren und von der sonst üblichen Vorgehensweise – eine Reinigungskraft reinigt sowohl das Zimmer als auch den dazugehörenden Sanitärraum – abzuweichen. Diese Maßnahme sollte die Tätigkeit für die einzelne Mitarbeiterin vereinfachen und standardisieren (das mitzuführende Material reduziert sich erheblich), so dass sich dadurch der Reinigungsprozess insgesamt beschleunigen sollte.
Für die Mitarbeiterin, die in dem Gebäude das Revier „Sanitär“ betreut, bedeutet dies jedoch lange Wegstrecken. Dieses Problem wurde einfach gelöst: Sie muss nicht laufen und dabei noch den schweren Servicewagen schieben – sie fährt. Ausgestattet ist sie mit dem Equipemove von Vermop, einem Reinigungswagen mit Elektroantrieb, wodurch sich nicht nur die unproduktiven Wegezeiten reduzieren; auch die Reinigungskraft kann ihre Aufgabe kraftsparender erledigen.
Der mobile Reinigungswagen besteht aus einer handlichen Steuerkonsole, die mittels Joystick und Funktionstasten leicht zu bedienen ist, einem Elektroantrieb mit drei Geschwindigkeiten und einer Plattform, auf der die Reinigungskraft mitfahren kann. Ansonsten bietet dieser Servicewagen die bekannten Vorteile der „Normalversion“: Ein modularer Baukasten mit Traversen, Grundplatten, Boxen, Eimern, Chemiecenter und Stielhalterungen, die nach Wunsch und Bedarf kombiniert und ohne Werkzeug zusammengestellt werden können, sowie eine ansprechende Optik. Das „Innenleben“ des Wagens ist vollständig verdeckt. Aus Sicherheitsgründen lässt sich dieser auch noch abschließen und die Ausrüstung so vor unbefugtem Zugriff sichern. Zum einen ist dies in sensiblen Bereichen wie z.B. der Kinderstation oder der Psychiatrie eminent wichtig, zum anderen schützt man sich vor „Langfingern“.
Die Verantwortlichen der UKS Service GmbH zeigen sich insgesamt fortschrittlich und offen für Neues. Reinigungsmethoden, die sich hierzulande noch nicht auf breiter Linie durchgesetzt haben, aber im Ausland durchaus mit Erfolg praktiziert werden, werden deshalb getestet. Als Beispiel wäre die Trockenreinigung des Bodens zu nennen. Derzeit findet diese regulär nur im Verwaltungsgebäude statt. Zusätzlich wird man diese Methode auch im stationären Bereich testen. „Hierfür wird ein ganz spezieller Mikrofaserbezug verwendet, unser Scandic Ceran. Die Faser zeichnet sich durch eine elektrostatische und damit staubbindende Wirkung aus: Der Schmutz wird angezogen ohne dass Staub aufgewirbelt wird“, erklärt Armin Ewen. Selbstverständlich lassen sich auf diese Art keine haftenden Verschmutzungen entfernen.
Richard Schmidt, stellvertretender Betriebsleiter der UKS Service, erläutert: „Wir wollen den Anteil der Trockenreinigung ausbauen, deshalb der Test auch in Patientenzimmern. Je nachdem, wie das Ergebnis in puncto Hygiene ausfällt, werden wir entscheiden, ob wir das dann durchgängig machen können, oder nicht. Im skandinavischen Bereich ist das durchaus üblich.“ Die Vorteile, sollte die Methode funktionieren, liegen auf der Hand: Man spart Zeit und Geld. Es wird aber nicht ausschließlich trocken gereinigt. „Wir werden wahrscheinlich von Woche zu Woche wechseln: In einer Woche dreimal nass und zweimal trocken und in der Woche darauf genau umgekehrt“, führt Schmidt aus. „Natürlich ist auch ganz wichtig, dass die Reinigungskraft mitarbeitet und die Lage vor Ort selbstständig einschätzt und dementsprechend reinigt, je nach Schmutzeintrag. Sie entscheidet dann kurzfristig zwischen einer zweistufigen Reinigung, einer Feuchtreinigung und einer Trockenreinigung.“
Betriebsleiter Walter Meyer führt aus: „Wenn dir die Trockenreinigung irgendwann wirklich flächendeckend etablieren wollen – ein valider positiver Test vorausgesetzt –, gilt es, unsere Reinigungskräfte entsprechend zu qualifizieren. Sollen sie selbstständige Entscheidungen treffen, brauchen wir ein Qualifikationsniveau, das zum Teil über das hinausgeht, was man sich heute üblicherweise unter Reinigung vorstellt. Unsere Mitarbeiterinnen müssen dann ja unter Umständen von Raum zu Raum entscheiden, welche Reinigungsmethode anzuwenden ist. Wir wollen mitdenkende Mitarbeiter, deshalb investieren wir auch in deren Weiterbildung.“
Die Verantwortlichen rechnen bei einer Etablierung der Trockenreinigung mit etwa zehn Prozent Einsparungen. Die frei werdenden Mittel würden jedoch wieder investiert werden: in Fortbildung, in eine mit der höheren Qualifikation einhergehende berufliche Perspektive der Reinigungskräfte sowie in neueste, den aktuellen ergonomischen Erkenntnissen entsprechende Reinigungstechnik, betonen sie.
Die rund 200 angeschafften Reinigungswagen sind je nach Revier individuell zusammengestellt. Für die im Verwaltungsbereich bereits angewandte Trockenreinigung sind die Reinigungskräfte dementsprechend speziell ausgerüstet: Die Wagen für die „Trockenreviere“ verfügen über zwei Erweiterungen des Equipe-Reinigungswagens, die ihnen die Arbeit erleichtern. Die Saugdüse Floorjet ist eine am Reinigungswagen angebrachte Vorrichtung, die in Kombination mit dem im Wagen integrierten Staubsauger Jetvac accu Schmutz, der bei der täglichen Reinigung anfällt, am Wagen einsaugt. Der Schmutz muss lediglich mit dem Mopp vor die Saugdüse geschoben werden. Die Düse wird über einen Taster auf den Boden gedrückt und dabei der Staubsauger aktiviert. Der Schmutz kann vor dem fixierten Wagen eingesaugt werden; beim Loslassen des Tasters federt die Düse zurück und der Staubsauger schaltet sich ab. Hauptvorteil: Das Bücken, wie bei der Verwendung herkömmlicher Kehrsets, entfällt.
Die Reinigungsdüse Cleenjet dagegen ist eine Vorrichtung zum Absaugen von Trockenwischbezügen. Die Düse saugt alle bei der Trockenreinigung anfallenden losen Staub- und Schmutzpartikel vom Moppbezug ab. Durch das Gedrückthalten der Tritttaste wird der Reinigungswagen fixiert und der Staubsauger aktiviert. Der Mopphalter mit dem verschmutzten Moppbezug muss mehrmals zwischen den Reinigungsdüsen hin und her gezogen werden, wodurch der Schmutz abgestreift und eingesaugt wird. Der Staubsauger schaltet automatisch ab, sobald die Tritttaste gelöst wird. Hauptvorteil: Die Verwendungsdauer des Trockenmopps wird um ein Vielfaches verlängert.
Um sich die tägliche manuelle Unterhaltsreinigung zu erleichtern, werden die Böden maschinell vorbereitet, d.h. sie werden heiß verdichtet, die Oberfläche wird glatt, so dass der Schmutz fast nicht mehr haftet. Um die Qualität der Beschichtung aufrechtzuerhalten, werden nach Bedarf so genannte Intensivreinigungen durchgeführt, mit denen man sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Die oberste Beschichtungsebene wird dabei zunächst angeraut und gelöst, um die Beschichtung anschließend zu erneuern. Hierzu wir ein universell einsetzbarer, tensidarmer Aktivreiniger (Torvan-Konzentrat von Kiehl) in einer höheren Dosierung auf den Boden aufgetragen, und dieser mit einer Einscheibenmaschine abgefahren. Nachdem der Boden abgesaugt und mit klarem Wasser nachgewischt wurde, kann die Beschichtung wieder aufgetragen und mit High-Speed verdichtet werden. In dem Fall handelt es sich um Thermohospital (Kiehl), eine desinfektionsmittelbeständige, strapazierfähige und rutschhemmende Kunststoffbeschichtung, die sich besonders für Krankenhausbereiche eignet.
Mit dieser Methode versucht man Grundreinigungen, die während des laufenden Stationsbetriebs stattfinden müssen, hinauszuzögern und so beispielsweise in der Kinderklinik Chemie nur äußerst maßvoll einzusetzen; schlicht um die kleinen, zum Teil sehr kranken Patienten möglichst wenig mit chemischen Ausdünstungen zu belästigen, wie es nun mal bei einer Grundreinigung der Fall ist, oder gar allergische Reaktionen zu riskieren. „Mit der Intensivreinigung und der erneuten Beschichtung haben wir eine Lösung gefunden, die sich bewährt und zudem durch ein herausragendes optisches Ergebnis überzeugt“, fasst Schmidt zusammen.
Maschinelle Reinigung
Die Umsetzung zeitgemäßer Reinigungsbenchmarks, die durch eine renommierte Unternehmensberatung hinsichtlich der Reinigungsleistung gesetzt wurden, kann UKS Service jedoch nur erfüllen, wenn entsprechend in modernste Reinigungsmaschinen investiert wird. Deren Einsatz wird allerdings durch die bereits beschriebene Pavillonbauweise des Klinikums bzw. auch durch die zum Teil relativ alte Bausubstanz (räumliche Enge) und die im Laufe der Jahre sukzessiv errichteten Gebäude (unterschiedlichste Bodenbeläge) erschwert. Die Maschinen mussten natürlich leise sein, zudem gleichzeitig möglichst klein, aber dennoch leistungsstark. Passende Lösungen fand man schließlich bei Comac/Kenter mit Geräten, die erst seit kurzem auf dem Markt sind.
Wenn’s besonders eng wird, setzen die Reinigungskräfte den weltweit kleinsten batteriebetriebenen Nassschrubbautomaten ein. Positioniert ist die Vispa 35 B als Alternative zur manuellen Reinigung. Gerade in den engen, verwinkelten älteren Gebäuden des Uniklinikums spielt sie ihre Stärken aus, weil sie sehr wendig ist und mit ihr auch in Ecken und Kanten gereinigt werden kann. Dank des Batterieantriebs steige ihre Flächenleistung auf solchen Flächen im Vergleich zu herkömmlichen Maschinen um 60 Prozent und um ein Dreifaches im Vergleich zum Nasswischen, so der Hersteller; ab 150 m² zu reinigende Fläche sei sie wirtschaftlicher als Nasswischen. Die Arbeitsbreite beträgt 35 cm, die Flächenleistung wird mit 1.050 m²/h angegeben. Der Automat lässt sich zudem auch zusammenklappen, so dass er praktisch in jeden Kofferraum passt und so auf dem Klinikgelände einfach von Gebäude zu Gebäude transportiert werden kann.
Auf verstellten Flächen mittlerer Größe wechseln die Mitarbeiter auf den leisen und kompakten Aufsitz-Nassschrubbautomaten 24 B. Er verfügt über einen patentierten Saugfuß, der den Bewegungen der Maschine auch in Kurven folgt, um Wasser auch an schwer erreichbaren Stellen aufzunehmen; die Saugfußbreite beträgt 79 cm und der Wendekreis liegt bei 160 cm. Dank der geringen Größe kann die Maschine handgeführte Automaten ersetzen, ist damit produktiver und erleichtert die Arbeit des Bedieners.
Für die Reinigung von Treppen wurde der akkubetriebene MotoScrubber mit einer verstellbaren Teleskopstange angeschafft. Das Gerät selbst wiegt nur 1,6 kg, die 3 kg schwere Batterie trägt das Reinigungspersonal auf dem Rücken. Je nach Anwendung und Untergrund reicht die Batterie für 1,5 bis 4,0 Stunden Reinigung. Mit verschiedenen Bürsten und Pads lässt sich das Gerät für sehr viele Reinigungsaufgaben anpassen. Weil es zudem wasserdicht gekapselt ist, wird es auch für die Reinigung des Schwimmbeckens unter Wasser eingesetzt.
Kontrolle muss sein
Doch all die Investitionen in modernste Ausrüstung, die Schulung der Mitarbeiter sind am Ende nichts wert, wenn das Qualitätsmanagement nicht stimmt. Auch hier macht die UKS Service GmbH keine halben Sachen, sondern verlässt sich auf e-QSS, ein am Markt etabliertes EDV-gestütztes Qualitätsmesssystem von Neumann & Neumann. Täglich finden entsprechende Begehungen statt, bei denen elektronisch die Reinigungsergebnisse festgehalten und bewertet werden. Die daraus resultierenden Qualitätsberichte erhalten auch die jeweiligen Verantwortlichen der Gebäude. So können sie dann nachvollziehen, wie sich die Qualität in ihrem Gebäude entwickelt hat.
Für UKS Service ist dies hingegen ein Steuerungsinstrument, mit dem man schnell erkennt, an welchen Ecken es unter Umständen hakt. So lässt sich nach Feststellung der Ursachen möglicherweise die Reinigungsqualität wieder verbessern, bevor Reklamationen auflaufen. Sollte dies dennoch mal der Fall sein, haben alle Gebäudeverantwortlichen die Möglichkeit, auf kurzem Wege die Qualitätsmanagementabteilung telefonisch zu kontaktieren, die sich anschließend um das Problem kümmert.
Ergänzt wird die Steuerung des Betriebes durch eine Software-Lösung, die verschiedene Planungs-, Kontroll- und Kalkulationsmechanismen leicht in die innerbetrieblichen Abläufe integriert:
Nexus/DICO der Firma Nexus/IT. Als Instrument zur Personalführung wird der Mitarbeitereinsatz schnell und effizient geplant, die Arbeitsstunden tagesaktuell erfasst, Arbeitspläne basierend auf einer bedienerfreundlichen Stunden- und Flächenkalkulation errechnet sowie die Rechnungsstellung und Lohnabrechnungen vorbereitet.
Jederzeit ist für Geschäftsführer, Betriebs- und Objektleiter der Überblick über die aktuellen und geplanten Dienstleistungsabläufe abrufbar, gleichfalls mit einem Mausklick einsehbar sind sämtliche An- und Abwesenheitszeiten der Mitarbeiter. Und durch die niedrige Zugangsschwelle kann auf die nahezu täglich auftretenden Veränderungen innerhalb betrieblicher Prozesse mit kurzen Reaktionszeiten geantwortet werden.
Doch liefert DICO nicht nur Planungs- und Organisationswerkzeuge; mit dem System lässt sich auch die gesamte Objektstruktur hinterfragen und durchleuchten. Mittels zahlreicher Vergleichszahlen wird eine hohe Wirtschaftlichkeit durch die Gegenüberstellung von Ist- und Soll-Werten in frei definierbaren Zeiträumen ermöglicht. Damit ist sichergestellt, dass Mitarbeiter optimal eingesetzt werden. Überlastungen sind schnell erkennbar und können abgebaut werden bzw. deren Entstehung wird bereits im Vorfeld verhindert. Eine Kostenineffizienz aufgrund falscher Personalplanung wird verhindert.
Die UKS Service GmbH ist seit knapp seit zwei Jahren für die Reinigung des Uniklinikums verantwortlich. Bei der Größe und Vielfalt der Aufgaben bedeutet dies, dass die Verantwortlichen immer noch laufend dazulernen. Prozesse, die sich als nicht ganz praktikabel erwiesen haben, werden verändert, neue Ideen wie die
Trockenreinigung getestet, die Lieferanten in den Optimierungsprozess mit einbezogen, erzielte Einsparungen in weitere neue Maschinen und in die Fortbildung investiert. Nichtsdestotrotz sind die Verantwortlichen mit dem bisher Erreichten sehr zufrieden – und arbeiten weiter daran, sich laufend zu verbessern.
Markus J. Targiel | markus.targiel@holzmannverlag.de