
Neuer Obermeister, neuer Vorstand
-Die Gebäudereiniger-Innung Südbayern und Stadtkreis Regensburg hat ihren Obermeister und den Innungsvorstand neu gewählt: Robert Steinberger tritt die Nachfolge des langjährigen Obermeisters Walter Kraus an, seine Stellvertreterin ist Michaela Witzany. Gemeinsam mit dem neuen Vorstand und unterstützt von Geschäftsführer Michael Zwisler will Robert Steinberger die Innung in den nächsten Jahren auf einen neuen Kurs bringen, erklärt der Obermeister: „Der Vorstand sieht es als wichtiges Ziel der Innungsarbeit an, den Mitgliedern die notwendige Fort- und Weiterbildung in technischen, wirtschaftlichen und rechtlichen Bereichen anzubieten. Zweck unserer Gebäudereiniger-Handels-und Wirtschaftsdienst GmbH (GHW) ist neben dem Vertrieb von Reinigungsmaterial die Schulung und Bildung der Mitglieder unserer Innung. Wir werden daher über die GHW genau auf die Belange der Mitglieder abgestimmte Seminare anbieten, um dieses Ziel zu erreichen.“ Diese Zielsetzung korrespondiert mit einer Entwicklung, die der neue Obermeister seit einiger Zeit beobachtet: Der Meisterbrief gewinnt wieder zunehmend Bedeutung, Markt und Unternehmer legen mehr Wert auf Qualifikation. Folge: Die Meisterkurse der Innung sind stark nachgefragt. Newcomern, hier ist meist ein kaufmännisches Defizit festzustellen, bietet die Innung ebenfalls die Möglichkeit, sich entsprechend weiterzubilden. Obermeister Steinberger will die Innung zum Dienstleister für Mitglieder (und Auftraggeber) machen. Dazu soll den augenblicklich 148 Mitgliedern „ein echter Gegenwert für den Innungsbeitrag geboten werden. Die genannten Maßnahmen gehören ebenso dazu wie neue Ausbildungsangebote“, erklärt Steinberger.
Für öffentliche Auftraggeber sieht Obermeister Steinberger die Aufgabe vor allem darin, sie durch Seminarangebote sicherer bei der Erstellung von Ausschreibungsunterlagen zu machen und sie für die Pflichten nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz zu sensibilisieren. Dabei geht es vor allem um die Prüfung von Angeboten. Verstärkt werden soll auch die Medienpräsenz der Innung.
Dazu wird ein Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit ins Leben gerufen, der notwendige Schritte und Aktionen entwickeln soll, um die Aktivitäten der Innung in der Öffentlichkeit darzustellen und so das Image weiter zu steigern.