Unkraut beseitigen mit Heißluft statt Gift

Eine Unterarmstütze zum Entlasten des Handgelenkes erleichtert das längere Arbeiten mit der Handlanze. - © Zacho

Eine effektive Vernichtung von Wildkraut verspricht die Heißlufttechnik des dänischen Unternehmens Zacho (in Deutschland vertreten durch die Firma Stavermann aus Wallenhorst). Dabei wird angesaugte Luft in einer oder zwei Brennkammern auf bis zu 800 Grad Celsius erhitzt und in die Wildkräuter eingeblasen. Die hohe Luftgeschwindigkeit und die damit verbundenen Verwirbelungen sorgen für eine extrem rasche und effektive Hitzeübertragung bis auf Bodennähe. Dadurch werden auch die Samen der Wildkräuter keimunfähig.

Sowohl für das handgeführte Modell (UKB 655) als auch für die Anbaugeräte ist neuerdings eine Handlanze verfügbar, die mit einer speziellen Kombination aus großem Rohrdurchmesser und einem Düsen-/Luftmischsystem arbeitet – was laut Hersteller für diese Art Brenner einzigartig ist. Mittels der Handlanze können beim handgeführten Gerät in einem Umkreis von bis zu 16 Metern nun auch schmale Gänge, Ecken oder Treppen bearbeitet werden. Bei der Variante als Anbaugerät ist eine automatische Schlauchaufwicklung installiert, die eine räumliche Bearbeitung in einem Durchmesser von bis zu 30 Metern erlaubt. Mögliche Einsatzgebiete sind Kopfsteinpflaster, Kiesflächen, Gehsteige, Parkplätze, Friedhöfe oder auch Parkanlagen. Aufgrund der schwenkbaren Heißluftkanonen ist zudem ein Einsatz auch an Bordsteinkanten problemlos möglich.