Stahl unterstützt Krankenhauswäscherei in Äthiopien

Stahl (Sindelfingen) unterstützt die Arbeit des Vereins Ärzte für Äthiopien e.V. und hat die Krankenhauswäscherei des Yirgalem General Hospitals mit neuen Wäschereimaschinen ausgestattet.

Mit den neuen Maschinen von Stahl können die beiden engagierten Wäscherei-Mitarbeiter nun für hygienisch saubere Wäsche sorgen - © Ärzte für Äthiopien e.V.

Zuvor wurde die Krankenhauswäsche von zwei Mitarbeitern unter widrigsten Bedingungen von Hand gewaschen. „Unvorstellbar“, meinte Uwe Stahl, Geschäftsführer von Stahl Wäschereimaschinen, als er Bilder der ursprünglichen Krankenhauswäscherei sah. Pro Jahr werden im General Hospital rund 65.000 Patienten behandelt.

Dank der Unterstützung des Familienunternehmens und der Errichtung eines Wäschereineubaus an zentraler Stelle des Krankenhauses ist nun sichergestellt, dass die teils stark verschmutzte Wäsche hygienisch sauber gewaschen wird.

Durch die Verbesserung des Hygienezustands ist das Yirgalem General Hospital auf Platz zwei im landesweiten Hygiene-Ranking aufgestiegen. „In den kommenden zwei Jahren möchten wir diesen Standard weiter ausbauen, um den Hygienefaktor abermals zu verbessern. Hierist das Ziel, die Sterblichkeitsrate aufgrund von Infektionen und anderen Krankheiten weiter zu verringern“, berichtet Tigest Lakew Mebratu, Vereinsvorsitzende Ärzte für Äthiopien e. V. .

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    Vor der Spende von Stahl wurde die Krankenhauswäsche im Yirgalem General Hospitals von Hand gewaschen. Pro Jahr werden in dem Krankenhaus 65.000 Menschen behandelt.
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    Mit den neuen Maschinen können die beiden Wäscherei-Mitarbeiter nun für hygienisch saubere Wäsche sorgen.
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    In der neuen Wäscherei an einem zentralen Platz des Krankenhausgeländes werden sowohl das General Hospital als auch eine neue Mutter-Kind-Klinik mit frischer Wäsche versorgt.
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    Das Yirgalem General Hospital gewährleistet die Gesundheitsversorgung von 4,2 Millionen Menschen mit rund 65.000 Patienten pro Jahr.
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    Durch den Bau einer neuen Wäscherei und die Spende von zwei großen Industriewaschmaschinen und einem Trockner konnte der Verein Ärzte für Äthiopien e.V. der Leitung des General Hospitals eine große Last abnehmen.

„Wir sind stolz, dass wir einen Teil zu der signifikanten Verbesserung beitragen konnten und freuen uns über die Arbeitserleichterung der Mitarbeiter, aber vor allem über den deutlich erhöhten Hygienestandard, der dazu beiträgt Menschenleben zu retten“, sagt Uwe Stahl, Geschäftsführer von Stahl Wäschereimaschinen.

Mit einer Lebenserwartung von 62,2 Jahren liegt Äthiopien auf dem 192. Platz von 223. Neben Mangelernährung gehören Infektionskrankheiten zu den häufigsten Todesursachen. / HH