PPS Pfennig Reinigungstechnik 30.000 Euro für soziale Projekte

Herbert Pfennig verzichtete anlässlich seines 70. Geburtstages auf Geschenke und bat seine Gäste, stattdessen für seine Stiftung zu spenden. Bild: Pfennig - © Pfennig

1974 hat er Pfennig Reinigungstechnik gegründet und baute sein Unternehmen zu einem wichtigen Player der Branche auf. Zahlreiche Erfindungen wie die Flachpresse Ringo oder die Systembox EasyMop stammen aus seiner Feder. Herbert Pfennig gilt als einer der Pioniere der Branche und feierte dieses Jahr seinen 70. Geburtstag. Er beschenkte zu seinem Ehrentag andere mit 30.000 Euro.

Die Pfennig-Stiftung wurde 2010 von Herbert und seiner Frau Brigitte Pfennig gegründet, ist der Don-Bosco-Stiftung angegliedert und hat sich dem sozial-karitativen Gedanken des Paters Don Bosco verschrieben. Seit der Gründung setzt sich die Stiftung für die Belange junger, benachteiligter Menschen ein. Zentraler Aspekt ist eine Unterstützung durch Jugendarbeit, Schulunterricht und Berufsausbildung. Wichtig ist Herbert Pfennig auch, alle Projekte langfristig zu unterstützen und zu begleiten.

Der Unternehmer im Ruhestand widmete sich mit großem Engagement und jeder Menge Herzblut seiner Stiftung und stellte eigene Belange hierfür gerne zurück. So verzichtete er auf seiner diesjährigen Geburtstagsfeier auf Geschenke und bat seine Gäste, stattdessen zu spenden. Auf diesem und anderen Wegen sind insgesamt bis dato 30.000 Euro zusammengekommen, die er nun zahlreichen Projekten zukommen lassen konnte. Beispielsweise wurde in ­Sierra Leone ein Projekt für Waisenkinder nach der Ebola-Katastrophe unterstützt. In der Region schüttet die Pfennig-Stiftung 5.000 Euro an den Allgäuer Hilfsfond aus, der sich für Menschen einsetzt, die unverschuldet in Not geraten sind.

Herbert Pfennig selbst zieht sich nun aus allen Projekten zurück und wird seinen wohlverdienten Ruhestand genießen. „Ich habe viele wunderbare Erinnerungen erhalten und tolle Menschen ge­troffen. Ich bin glücklich, ich brauche nichts mehr. Jungen Menschen helfen zu können, ist weit wichtiger. Diese 30.000 Euro sind ein wunderbarer Abschluss. Ich glaube, dass ich zu meinem Geburtstag damit vielen Jugendlichen ein Stück Hoffnung schenken kann.“ Die Stiftung wird nun von den Kollegen bei PPS weitergeführt.