„Die Gebäudereiniger haben ein sehr ambitioniertes Ziel: Die Unterschiede innerhalb Deutschlands nach einem Vierteljahrhundert endlich zu überwinden und die Ost-West-Lohnangleichung in der Gebäudereinigung bis zum Jahr 2019 zu erreichen. Das geht aber nur, wenn die Gewerkschaften im Westen Rücksicht auf ihre Kolleginnen und Kollegen im Osten nehmen und den Bogen nicht überspannen“, so Dr. Jan Reimers, Obermeister der Landesinnung der Gebäudereiniger Nordost auf dem ersten „Sommerlichen Empfang“ (Anfang Juni) in Schwerin. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zu einer Reihe, die von nun an jedes Jahr in Schwerin stattfinden wird und zu der Mitglieder der Innungsbetriebe sowie Entscheidungsträger aus Politik und Gesellschaft geladen sind. Das Grußwort in diesem Jahr sprachen der Minister für Inneres und Sport des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Lorenz Caffier, sowie die Direktorin des NDR Mecklenburg-Vorpommern, Elke Haferburg.
Bereits im ersten Jahr der Veranstaltung gab es Grund zu feiern: Gemeinsam mit der großzügigen Unterstützung des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin holte die Innung den diesjährigen Bundesleistungswettbewerb in die Landeshauptstadt. Junge Gesellen und Gesellinnen der Gebäudereinigung aus allen Bundesländern können an dem historischen Gebäude am 12. November ihr Können unter Beweis stellen und das Gebäude wieder zum Strahlen bringen. Dem Besten winkt ein Preis von 2.500 Euro.
Das Handwerk der Gebäudereiniger stellt mit bundesweit über 600.000 Beschäftigten das beschäftigungsstärkste Handwerk dar. Allein im Gebiet Nordost, das heißt Hamburg, nördliches Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern, gehören dem Handwerk 30.000 Beschäftigte an. Die Mehrzahl der angeschlossenen Unternehmen ist im Bereich Facility Management tätig.