Die Wisag Facility Service Holding (Frankfurt am Main) hat im Geschäftsjahr 2012 rund 753 Millionen Euro und damit im Vergleich zum Vorjahr ein Umsatzwachstum von 14,6 Prozent erzielt.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg im vergangenen Geschäftsjahr auf 27.403 in bundesweit 120 Niederlassungen. Das Unternehmen ist darüber hinaus auch in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Polen vertreten.
„Der Umsatzzuwachs ist zu 7,6 Prozent getragen durch einen Anteil der Schubert Unternehmensgruppe. Darüber hinaus konnten wir 2012 ein solides organisches Wachstum von sieben Prozent erzielen. Das stimmt uns sehr zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im vergangenen Jahr“, sagte Ralf Hempel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding, beim Jahrespressegespräch in Frankfurt am Main. Die EBIT-Marge lag 2012 zwischen drei und fünf Prozent.
Der Anteil der Service-Sparten am Umsatzplus fiel unterschiedlich aus. Spitzenreiter ist der Bereich Catering: Der Umsatz hat sich gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt (89 Millionen Euro, 2011: 40 Millionen Euro), unter anderem durch die Integration der Schubert-Gruppe.
Überdurchschnittlich hat sich mit einem Zuwachs von 9,8 Prozent auch der Bereich Gebäudetechnik entwickelt. Der Umsatz stieg von 199 Millionen auf 219 Millionen Euro. Danach folgen die Dienstleistungsbereiche Gebäudereinigung mit 6,5 Prozent Plus (240 Millionen Euro Umsatz, 2011: 226 Millionen Euro), Sicherheit & Service mit 5,0 Prozent (152 Millionen Euro Umsatz, 2011: 144 Millionen Euro), Facility Management mit 4,7 Prozent (186 Millionen Euro Umsatz, 2011: 178 Millionen Euro) und Garten- & Landschaftspflege mit 3,7 Prozent Umsatzwachstum (33 Millionen Euro Umsatz, 2011: 32 Millionen Euro). Einen strategisch wichtigen Zukunftsmarkt sieht das Unternehmen im Gesundheits- und Sozialwesen.
Massiver Preis- und Kostendruck, Leistungskürzungen und eine ausgereizte Produktivität seien nach wie vor bestimmende Parameter. Insgesamt rechnet Ralf Hempel nicht damit, dass sich die Marktsituation kurz- bis mittelfristig wesentlich verbessern wird: „Wir werden uns deshalb künftig noch stärker als bisher auf diejenigen Geschäfte fokussieren, mit denen wir nachhaltig profitabel wachsen können. Das heißt für uns auch: keine Umsatzsteigerungen um jeden Preis.“