
Adolf Kruse für sein Lebenswerk geehrt
-Nur durch eine betriebsübergreifende Zusammenarbeit, so die Überzeugung von Adolf Kruse, kann die mittelständische Struktur in der Reinigungsbranche erhalten werden. Lösungen aus einer Hand zu entwickeln ist nur gemeinsam möglich. Dem Wirken des langjährigen Vorstandsvorsitzenden der Igefa sind daher Anstöße für die enge Kooperation von Handel und Herstellern zu verdanken. In Hamburg wurde Kruse nun für sein Lebenswerk geehrt.
Getreu der Devise „global denken, lokal handeln“ hat der Kieler Kaufmann die Bildung von Kooperationen angestoßen: 1963 trat der von ihm geleitete Großhandelsbetrieb der „Rationalisierungsgemeinschaft des Wäschereifachgroßhandels“ bei. In dieser Tradition, die Kräfte auf ein gemeinsames Ziel zu bündeln, regte er 1975 die Gründung der Interessensgemeinschaft der Fachgroßhändler mit an. Von Anfang an saß Kruse im Vorstand der Igefa, vor zehn Jahren übernahm er dessen Vorsitz. Seitdem ist Adolf Kruse für die kontinuierliche Weiterentwicklung der Fachgroßhandelsgruppe zum Systemdienstleister verantwortlich. Weitere Meilensteine sind der Aufbau zahlreicher Standorte im In- und Ausland sowie die Gründung der INPACS, des europäischen Fachgroßhandelsnetzwerks. „Viele unserer Ziele haben wir in den letzten Jahren erreicht“, so das Resümee von Adolf Kruse. „Wir werden jedoch nie am Ziel sein.“
Mit einem glanzvollen Galaabend auf dem Süllberg in Hamburg ehrten Vertreter aus dem Gebäuderereiniger-Handwerk, der Industrie und dem Handel Adolf Kruse für sein Lebenswerk. Dieter Kuhnert, Bundesinnungsmeister des Gebäudereiniger-Handwerks, hob Kruses Verdienste um den Erhalt der mittelständischen Struktur der Branche hervor. Der künstlerische Rahmen wurde von dem Kabarettisten und Komödianten Piet Klocke gestaltet. Als Professor Schmitt-Hindemith parodierte Klocke einen zerstreuten Hochschullehrer, der sich in seinem Vortrag verheddert. Das charmant-skurrile Musik-Comedy-Duo Bidla Buh sorgte für einen Augen- und Ohrenschmaus im Stile der 20er Jahre.