
Nahezu jeder meint zu wissen, was Gebäudereiniger so tun. Aber vieles davon stimmt nicht und das meiste schon lange nicht mehr. Um deutlich zu machen, wie wichtig, wie vielfältig und modern diese Branche aufgestellt ist, hat die Gebäudereiniger-Innung Berlin eine großangelegte, plakative Außenwerbekampagne entwickeln lassen (Agentur Adrenalinsky Berlin/Köln). Diese beginnt am 15. September und ist auf mobilen Werbeträgern und in den Berliner U- und S-Bahnen zu sehen.
„Wer weiß schon, dass wir von Anfang an deutlich über Mindestlohn bezahlen oder auch weitreichende Serviceleistungen bieten, die über Unterhalts- und Glasreinigung hinausgehen?“, fragt Obermeister Olaf Bande. Mit den Motiven will die Innung aufklären und vermitteln, wie sich das Berufsbild verändert hat und wie breitgefächert das Angebot ist. „Das ist attraktiv für Kunden und Unternehmen, aber auch für Bewerber und den allgemeinen Arbeitsmarkt.“ Lehrlingswart Peter Hollmann will damit besonders für den Einstieg in diesen Ausbildungsberuf werben.
Dass dabei auch provokante Motive entstanden sind, ist bewusst gewollt. Einerseits um sich mit den Botschaften durchzusetzen, andererseits um zum Nachdenken anzuregen. Immer aber wird dabei auch eine humorvolle Note getroffen. Und dass man Spaß an der Branche haben kann, zeigen die vielen Argumente, die die Imagekampagne unters Volk bringen will: Bezahlung nach Tarif, gute Ausbildung, starke Aufstiegschancen und weit mehr als nur körperliches Arbeiten.
Möglich gemacht wird die Kampagne auch durch die zahlreichen Spenden der über 120 Mitglieder der Berliner Innung.