IHO meldet vier Prozent mehr Branchenumsatz

Die Hersteller von Reinigungs-, Wasch- und Desinfektionsmitteln für den Großverbrauch verzeichneten 2016 eine positive Wirtschaftsentwicklung. Der Umsatz stieg laut Branchenverband IHO um vier Prozent auf 1,02 Milliarden Euro.

Erstmals hatte der Branchenumsatz im Jahr 2015 die Grenze von einer Milliarde Euro überschritten,

Im Jahr 2016 beschäftigten die 54 IHO-Mitgliedsunternehmen rund 7.300 Mitarbeiter (2015: 5.900 Mitarbeiter).

Während die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf  4,7 Prozent (2015: 4,9 Prozent) zurückgingen, stiegen die Aufwendungen für Folgekosten aus der vorwiegend europäischen Gesetzgebung auf 2,5 Prozent. Bereits 2015 waren diese Ausgaben laut IHO von 1,5 auf 2,2 Prozent angestiegen.

Die wichtigsten Kennzahlen zur wirtschaftlichen Entwicklung der Branche wurden auf der Mitgliederversammlung des Industrieverbands Hygiene und Oberflächenschutz (IHO) in Hamburg präsentiert.

„Die wirtschaftliche Entwicklung ist positiv. Ziel sollte es sein, diese in eine wirtschaftliche Nachhaltigkeit zu überführen. Es besteht allerdings eine klare Gefährdung der Innovationsstärke unserer Branche“, sagte Alfred Stöhr (Ecolab), Vorsitzender des IHO-Vorstandes. Es drohten ein Rückgang von Produktneuentwicklungen und ein Wegfall von Spezialprodukten. / HH