IPAF 53 tödliche Unfälle mit Arbeitsbühnen

Die Arbeitsbühnenbranche meldet häufiger Unfälle an die freiwillige Datenbank der International ­Powered Access Federation (IPAF). Die vorläufige Auswertung zeigt, dass sich 2013 weltweit 53 tödliche Unfälle mit Hubarbeitsbühnen ereigneten. Die Hauptunfallursachen waren: Umkippen (16), Sturz aus dem Arbeitskorb (13), Einklemmen (10), Stromschlag (7), Kollision mit Hubarbeitsbühne (4) und herabfallender Gegenstand (2). In einem Fall war die Unfallursache unbekannt.

Nahezu die Hälfte der gemeldeten tödlichen Unfälle ereigneten sich mit mobilen Teleskop-Hubarbeitsbühnen. 14 Unfälle ereigneten sich mit mobilen Senkrechtbühnen und 11 mit stationären und LKW-Arbeitsbühnen. In zwei Fällen war der beteiligte Arbeitsbühnentyp unbekannt.

30 der Unfälle mit Todesfolge ereigneten sich in den USA. Drei tödliche Unfälle trugen sich jeweils in Deutschland, Großbritannien und Spanien zu, zwei jeweils in Belgien, Frankreich, Kanada und den Niederlanden und jeweils einer in Armenien, Australien, Irland, Malaysia, Norwegen und im Nahen Osten.

Das IPAF-Unfallmeldeprojekt (www.ipaf.org/accident) wurde 2012 ins Leben gerufen. Im ersten Jahr des Projekts wurden weltweit 32 tödliche Unfälle mit Hubarbeitsbühnen gemeldet.

Anhand der gesammelten Daten kann IPAF Analysen durchführen und nach gemeinsamen Tendenzen suchen, um dann konkrete Vorschläge für Gegenmaßnahmen zu machen, die den sicheren Einsatz von Arbeitsbühnen weltweit gezielter fördern.

Die vorliegenden Daten basieren auf direkt an IPAF gemachte Unfallmeldungen, auf Informationen von IPAF-Mitarbeitern weltweit und auf Informationen aus verschiedenen Nachrichtenmedien.