Smartphones und Tablets meist ungeschützt

Nur jedes fünfte Unternehmen schützt Smartphones und Tablets mit einem Virenschutzprogramm. Damit gehen 80 Prozent der Unternehmen erhebliche Sicherheitsrisiken ein.

Smartphones und Tablets meist ungeschützt

Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Netz- und Informationssicherheit in Unternehmen 2011“. Dahinter steht das Verbundprojekt „Sichere E-Geschäftsprozesse in KMU und Handwerk“ des Bundeswirtschaftsministeriums und des Netzwerks Elekronischer Geschäftsverkehr. Die Studie hat in diesem Jahr den Schwerpunkt „sichere mobile Anwendungen“.


Auch in kleinen und mittleren Unternehmen sind mobile Endgeräte wie Smartphones oder mobile Datenträger mittlerweile weit verbreitet und werden damit immer attraktiver für digitale Attacken. Der Schutz vor solchen Angriffen ist jedoch noch nicht im Bewusstsein aller Unternehmen verankert. Während drei von vier Befragten angeben, dass ihre Laptops über einen aktuellen Virenschutz verfügen, schützt nur jeder fünfte Befragte auch seinen Tablet. Bei Smartphones sind es sogar nur 15 Prozent.


Auch bei der Personal Firewall und der WLAN-Verschlüsselung zeigen sich deutliche Unterschiede. So verfügen nur ca. 10 Prozent der Smartphones bzw. 13 Prozent der Tablets über eine Personal Firewall und nur jedes vierte bis fünfte Unternehmen verschlüsselt den kabellosen Internetzugang (WLAN) für Tablets und Smartphones. Und das, obwohl es sich bei Smartphones mittlerweile um leistungsfähige Kleincomputer handelt, die häufig mit sensiblen Daten ausgestattet sind.


Um sensible Unternehmensdaten adäquat zu schützen, sollten auch mobile Endgeräte hohen Sicherheitsstandards unterliegen. Die Verschlüsselung gespeicherter Daten ist dabei nur ein Aspekt. Mehr dazu lesen Sie in der Novemberausgabe von rationell reinigen.