Der Name Miele steht für Produktqualität – und die wird dem Kunden garantiert. Damit dieser hohe Anspruch erfüllt und gesichert werden kann, muss auch der Dienstleister bei der Reinigung der Produktionshallen Kompetenz und Flexibilität beweisen.
Waschmaschinenhersteller fordert penible Sauberkeit
-Die Waschmaschine von heute ist ein hochkomplexes Produkt. Ohne Elektronik läuft sie nicht. In allen Bereichen der Fertigung muss deshalb auf penible Sauberkeit geachtet werden. Das betrifft auch die Produktion von speziellen mechanischen Komponenten. Lager- und Versandbereich müssen ebenfalls sauber sein. In diesen Betriebsstätten von Miele bewährt sich seit einigen Jahren eine robuste Aufsitzkehrsaugmaschine, die täglich mehrere Stunden zum Einsatz kommt.
„Qualität, Innovation und Emotion: das macht unser Unternehmen aus“, erzählt Thomas Müller. Er ist zuständig für die Gebäudebewirtschaftung des Stammwerkes Gütersloh der Miele & Cie. KG, einem weltweit führenden Unternehmen der Hausgeräteindustrie.
Betriebsmittel spiegeln Kompetenz wider
Sein Aufgabengebiet umfasst das infrastrukturelle, technische und zum großen Teil auch das kaufmännische Facility Management. Mit 78 Mitarbeitern betreut er 46 Gebäude mit einer Nutzfläche von ca. 285.000 m². Die Instandhaltung, die Energie- und Wärmeversorgung sowie die Entsorgung von technischen Abwässern gehören darüber hinaus zu seinem Aufgabengebiet.
„Unser Name steht für eine außergewöhnliche Produktqualität“, verdeutlicht Thomas Müller. „Das ist unsere Kernkompetenz.“ Aufgaben, die mit dem eigentlichen Produktionsprozess nichts zu tun haben, werden zum großen Teil von Dienstleistungsunternehmen ausgeführt. Das betrifft unter anderem die Unterhalts- und Sonderreinigung. „Aber auch hier achten wir natürlich auf die qualitativ hochwertige Ausführung der Arbeiten“, erzählt Karin Tegelkämper, die sich bei Miele um die Koordination der einzelnen Reinigungsaufgaben kümmert. „Ein Unternehmen, das nicht auf die passende Maschinentechnik setzt, hat bei uns beispielsweise keine Chance“, verdeutlicht dazu Thomas Müller das Anforderungsprofil. „Durch die Nutzung hochwertiger Betriebsmittel zeigt der Partner in unseren Augen seine eigentliche Kompetenz. Darüber hinaus erwarten wir eine hohe Flexibilität im Betriebsalltag.“
Für die gesamten Reinigungsleistungen im Stammwerk Gütersloh kommen zwei Dienstleistungsunternehmen zum Zuge. Eines davon ist die ISS Facility Services GmbH mit Sitz in Düsseldorf. Der Spezialist aus Dänemark kann auf eine über 100-jährige Geschichte zurückblicken. Heute ist die ISS-Gruppe mit rund 430.000 Mitarbeitern weltweit tätig und bietet eine breite Dienstleistungspalette innerhalb der fünf Geschäftsbereiche Reinigung, Bürodienstleistungen, Immobilienverwaltung, Speisenversorgung sowie Sicherheitsdienste an.
Outsourcing bringt Vorteile
Die ISS-Niederlassung Münster deckt seit dem Jahr 2003 beim Hausgerätehersteller einen Part der Unterhaltsreinigung ab. „Wir sind ständig mit rund 47 Mitarbeitern vor Ort“, sagt dazu der Niederlassungsleiter, Paul Oude-Engberink. Für die Unterhaltsreinigung und Sonderdienstleistungen der verschiedenen Verwaltungsbereiche, Besprechungs-, Aufenthalts-, Veranstaltungs- und Sozialräume sowie des Ausstellungs- und Museumsbereiches sind insgesamt zwölf Mitarbeiter zuständig. Zu ihrem Aufgabengebiet gehört aber auch ein Teil der Betriebsreinigung. Sie sind für saubere Böden in der Gießerei, des Bearbeitungszentrums für Gussteile sowie eines der Versandlager zuständig. „Das hat für uns den Vorteil, dass wir nicht in die entsprechende Maschinentechnik investieren müssen, sondern auf die Kompetenz des Dienstleistungsunternehmen setzen“, macht Thomas Müller den wirtschaftlichen Vorteil klar.
Der Dienstleister ISS setzte von Anfang an zur Bewältigung der Aufgaben bei Miele auf Aufsitzkehrsaugmaschinen der IP Gansow GmbH. Mittlerweile ist die zweite Maschine (161 B, Premium-Line) beim Hausgerätehersteller im Einsatz. „Mit der Kehrsaugmaschine, serienmäßig mit einem Seitenbesen und dem bewährten Taschenfilter ausgestattet, konnten wir die Flächenleistung und auch die Reinigungsqualität noch einmal deutlich erhöhen“, erläutert die ISS-Objektleiterin, Christine Certa. „Die Entscheidung für diese Maschine haben wir jedenfalls nicht bereut“, bestätigt Paul Oude-Engberink.
Unterschiedlicher Schmutzanfall
Der Schmutzanfall ist in den zu reinigenden Bereichen äußerst unterschiedlich. Während in der Gießerei äußerst grober Schmutz wie Sand und heiße Schlacke anfallen, sind im Versandlager eher Staub, Holzsplitter, Styropor oder Verpackungsreste zu entfernen. Im Bearbeitungszentrum für Gussteile bekommen es die Reinigungsprofis mit Staub und einer Vielzahl von Säge- oder Eisenspänen zu tun. „Mit einer Maschine werden wir all diesen unterschiedlichen Anforderungen gerecht. Vom Grob- bis zum Feinschmutz sorgt sie für kompromisslose Sauberkeit. Das macht die Reinigungsmaschine für uns so wirtschaftlich“, rechnet Paul Oude-Engberink vor.
Die Reinigungsintervalle sind hoch: Die Kehrfläche der Gießerei beträgt rund 1.400 m² und wird dreimal in der Woche abgefahren, die rund 1.650 m² große Kehrfläche des Bearbeitungszentrums wird zweimal in der Woche gereinigt. Im Versandlager spielt die Sauberkeit natürlich ebenfalls eine herausragende Rolle. Deshalb wird dieser Bereich mit insgesamt um die 5.000 m² bis zu fünfmal in der Woche gesäubert. In diesem Umfeld bewährt sich die spezielle Filtertechnik. Der Staub wird nachhaltig gebunden und nicht wieder in die Umgebungsluft abgegeben, so dass die Produkte nicht erneut einstauben.
Insgesamt kommt die Aufsitzmaschine auf tägliche Laufzeiten von vier Stunden. In allen Fällen erfolgt eine Reinigung am Vormittag während des laufenden Betriebs. „Im Rahmen des festgesetzten Zeitfensters sorgen wir mit der Reinigungsmaschine für die Ergebnisse, die unser Auftraggeber von uns erwartet“, zeigt sich der ISS-Niederlassungsleiter zufrieden.
Hohe Zufriedenheit vor Ort
Grundsätzlich werden die Maschinen der Premium-Line in Handarbeit hergestellt. Dadurch sind individuelle, objektspezifische Maschinenspezifikationen möglich. Der stabile Maschinenkorpus besteht aus Metall auf einem Stahlrahmen. Dieser bietet gleichzeitig effektiven Schutz gegen Anfahrtsschäden. Mit der Grobschmutzklappe aus Edelstahl kann das Kehrgut hydraulisch verdichtet werden – das vergrößert den Aktionsradius der Maschine. Der Fahrantrieb und das Kehrsystem haben jeweils einen eigenen Hydraulikkreis. Das sorgt für Zuverlässigkeit und gleich bleibende Reinigungsergebnisse auch bei täglich harten Dauereinsätzen in der Industrie.
Die Technik dieser Maschinen ist insbesondere für die industrielle Anwendung konzipiert. Schnelle Ersatzteilversorgung, hohe Verfügbarkeit der Komponenten und effizienter Kundendienst sind die Basis für die weltweit einmalige 3-Jahres-Garantie auf alle Maschinen der Premium-Line. Faktoren, die bei Paul Oude-Engberink Zufriedenheit auslösen: „Robustheit und Leistungsfähigkeit der Maschine haben uns von Anfang an überzeugt. Und die Maschine ist bedienerfreundlich und einfach in der Handhabung. Eine kurze Einweisung unseres Stammfahrers genügte. Der kleine Wendekreis und die gute Übersicht bewähren sich beim Einsatz während des laufenden Betriebs. So verwundert es auch nicht, dass der Auftraggeber mit unserer Leistung ebenfalls zufrieden ist. Seine Fußböden sind sauber“, stellt der Niederlassungsleiter abschließend fest.
Wolf-Rüdiger Schwarz | peter.hartmann@holzmannverlag.de