Die Unternehmensgruppe Gegenbauer hat den Girls’Day Preis 2018 gewonnen. Mit dem Preis werden Unternehmen ausgezeichnet, die sich schon länger für den Girls’Day in Berlin engagieren und 2018 aktiv waren.
Aus den Händen der Staatssekretärin für Gleichstellung, Barbara König, des Geschäftsführers der Handwerkskammer Berlin, Ulrich Wiegand, sowie weiteren Mitgliedern des Aktionsbündnisses Girls'Day, nahmen die Ausbildungsleiter Julia Krajewski und Dirk Block die erst zum zweiten Mal verliehene Ehrung im Haus des DGB Bundesvorstands in Berlin entgegen.
Die Wahl fiel nach Angaben der Auswahlkommission auf die Unternehmensgruppe Gegenbauer, weil diese Mädchen einer Preisträgerschule einen spannenden Aktionstag geboten habe und sich schon seit vielen Jahren für den Girls’Day engagiert. Das Unternehmen war 2018 zum neunten Mal Gastgeber des weltweit größten Berufsorientierungsprojektes und hat seit 2010 mehr als 750 Teilnehmerinnen spannende Einblicke in verschiedene Ausbildungsberufe ermöglicht.
Der Girls'Day, der sich gezielt an junge Mädchen richtet, soll den Teilnehmerinnen persönliche Eindrücke über Ausbildungsberufe und Studiengänge aus den Bereichen Informatik, Handwerk, Naturwissenschaften und Technik ermöglichen. Seit dem Projektstart im Jahr 2001 haben in Deutschland mehr als 1,9 Millionen Schülerinnen teilgenommen. Der Girls'Day wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
"Wir sind sehr stolz, freuen uns über diese Auszeichnung und danken allen, die sich bei Gegenbauer seit Jahren für den Girls’Day stark machen. Denn ohne deren Einsatz wäre ein solcher Erfolg nicht möglich gewesen.“ so Personaldirektor Claus Kohls. „Mit diesem Preis verbinden wir die Selbstverpflichtung, uns auch zukünftig für den Girls´Day und die Ausbildung bei Gegenbauer einzusetzen. Nicht zuletzt, weil wir damit auch wertvolle Grundlagenarbeit für die Zukunft unserer eigenen Unternehmensgruppe leisten. Der Gewinn des Preises zeigt uns, dass wir damit auf dem richtigen Weg sind." / wz
Die Jury hatte immer ein Auge auf die Teilnehmer (v.l.): Marion Presek-Haster, Martin Gleitsmann, Michaela Witzany-Wokalek, Peter Hollmann, Michaela Peters, Susanne Selbrede, Wolfgang Mehl und der Jury-Chef René Frackowiak.
Die Teilnehmer (v.l.): Gulistan Alkan (Bremen), Florian Urban (Niedersachsen), Christoph Rakowski (NRW), Robin Burkel (Brandenburg), Anja Szartowicz (Berlin), Aaron Blank (Bayern), Celine Knoll (Sachsen) und Jonathan Simon (Baden-Württemberg).
Auch in Zeiten von Reinigungsrobotern und Co. ist noch Handarbeit gefragt: Anja Szartowicz kümmert sich um die Ecken und Kanten ihres Arbeitsbereiches.
Hier schauen die Jurymitglieder Marion Presek-Haster (l.) und Marion Witzany-Wokalek ein wenig zweifelnd - da scheint sich ein Teilnehmer wohl einen Fehlgriff geleistet zu haben.
Gratulierten dem Sieger Christoph Rakowski (2.v.r.): Bitterfeld-Wolfens Oberbürgermeister Armin Schenk (l.), Thomas Keindorf (HWK-Präsident Sachsen-Anhalt, 2.v.l.) und BIV-Vorstandsmitglied Roland Böhm.