Die Bewerbungsphase für den baden-württembergischen Umweltpreis hat begonnen. Unternehmen aus Industrie, Handel, Handwerk und Dienstleistung sowie Selbstständige können sich bewerben. Der Preis zeichnet Leistungen des betrieblichen Umweltschutzes und nachhaltigen Wirtschaftens aus.
Umweltminister Franz Untersteller (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte zum Start der Bewerbungsphase: "Umwelt- und Klimaschutz, Ressourceneffizienz sowie soziale Verantwortung sind mittlerweile Themen, die aus unternehmerischen Erfolgskonzepten nicht mehr wegzudenken sind. Denn betrieblicher Umweltschutz und nachhaltige Unternehmenskonzepte machen unsere Firmen fit für die Zukunft."
Der Preis wird in den folgenden Kategorien vergeben:
- Handel und Dienstleistung,
- Handwerk,
- Industrie-Unternehmen bis 250 Mitarbeiter,
- Industrie-Unternehmen mit mehr als 250 Mitarbeitern,
- Jurypreis: "Unternehmerische Verantwortung – regionales Engagement."
Neu hinzu kommt 2016 ein Preisgeld für Organisationen aus dem Non-Profit-Bereich, die unternehmensähnliche Strukturen aufweisen und auf dem Markt tätig sind. Die Preisträger erhalten ein Preisgeld von jeweils 10.000 Euro, das für Maßnahmen im Umweltschutz einzusetzen ist. Mit der Zweckbindung gebe man den Unternehmen die Chance, ihre bestehenden Aktivitäten im betrieblichen Umweltschutz zu verstärken und neue Projekte zu initiieren, erläuterte der Umweltminister.
Die Bewerbung für den "Umweltpreis für Unternehmen 2016" ist ab sofort möglich, die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2016. Die Preisverleihung findet am 17. November 2016 in Stuttgart statt. Teilnahmeberechtigt sind Unternehmen und Selbständige mit einem Unternehmensstandort in Baden-Württemberg. Bewerbungen sind auf einen Standort in Baden-Württemberg zu beziehen.
Die Jury besteht aus Vertretern von Wirtschaftsorganisationen, Umwelt- und Naturschutzverbänden, der Landesanstalt für Umwelt, Naturschutz und Messungen sowie dem Ministerium für Finanzen und Wirtschaft und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft. Die Jury entscheidet nach Kriterien wie umweltorientierte Unternehmensführung, effizienter Umgang mit Ressourcen, Maßnahmen zur Abfallvermeidung, Verringerung von Umweltbelastungen und Einsatz umweltschonender Technologien.
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