Das Gebäudedienstleistungsunternehmen Wisag (Frankfurt am Main) ist im Geschäftsjahr 2013 stabil gewachsen. Der Umsatz nach Konsolidierung stieg um 13,7 Prozent auf rund 820 Millionen Euro.

Der Bereich Gebäudereinigung trug knapp 300 Millionen Euro (plus 24 Prozent) dazu bei. Ein wesentlicher Grund für den Zuwachs ist nach Unternehmensangaben die Vollkonsolidierung der Schubert-Unternehmensgruppe im Jahr 2013.
Der Bereich Facility Management steuerte 193 Millionen Euro (plus 3,9 Prozent) bei, im Segment Gebäudetechnik waren es 232 Millionen Euro (plus 6 Prozent). Auch die Sparten Sicherheit und Service (159 Millionen Euro, plus 5,1 Prozent), Catering (93 Millionen Euro, plus 4,7 Prozent) und Garten- und Landschaftspflege (39 Millionen Euro, plus 17,8 Prozent) entwickelten sich positiv.
Zugleich stieg die Zahl der Mitarbeiter um 10,4 Prozent. Im Jahresdurchschnitt beschäftigte Wisag 30.256 Mitarbeiter, darunter knapp 300 Auszubildende. Bundesweit unterhält das Unternehmen 174 Niederlassungen und ist zudem in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Polen tätig.
Überwiegend erbringt das Unternehmen Dienstleistungen mit eigenen Mitarbeitern (2013: 87 Prozent, 2012: 86,6 Prozent).
Künftig will Wisag verstärkt Kunden aus dem Mittelstand gewinnen. Rund die Hälfte des Umsatzes stammt derzeit aus dem Geschäft mit Großkunden. Ihr Anteil liegt bei einem Prozent. Die Mehrheit der kleinen und mittelständischen Unternehmen nutze das Know-how von Facility-Service-Anbietern bislang noch nicht intensiv, sagte Ralf Hempel, Vorsitzender der Geschäftsführung der Wisag Facility Service Holding, beim Jahrespressegespräch in Frankfurt am Main, und betonte: „Hier liegt für diesen Kundenkreis viel ungenutztes Potenzial.“
Derzeit unterhält das Unternehmen bundesweit 174 Niederlassungen und ist zudem in Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Polen tätig. Um künftig noch mehr regionale Nähe zu schaffen, soll die Präsenz nicht nur in Ballungszentren, sondern verstärkt auch in der Fläche ausgebaut werden. Außerdem werden zusätzliche Spezialservices für kleine Firmen und Mittelständler aktiviert.
Zur 3-Wege-Strategie für die weitere erfolgreiche Entwicklung gehört neben dem Fokus auf Mittelstand und Fläche auch die Ausrichtung auf den Bedarf bestimmter Marktsegmente – wie Gesundheits- und Sozialwesen, Einkaufszentren oder Hotellerie. Dazu wurden bereichsübergreifende Kompetenzteams gebildet, die für diese Märkte die spezifischen Dienstleistungen und Servicepakete ausbauen und weiterentwickeln sollen.