Neue Technik für Praxisprojekte
Jeffrey T. Hruby und Magdalena Riedel von der amerikanischen Firma Hos haben der Gewerblichen Schule Metzingen eine Orbot-Maschine übergeben. Sie soll bei verschiedenen Projekten mit Schülern zum Einsatz kommen.
Das Besondere an der Maschine ist die Orbital-Technik, die der Maschine auch ihren Namen gibt. Auf den ersten Blick könnte der Betrachter an eine Einscheibenmaschine denken. Auf den zweiten Blick erkennt man, dass es sich nicht um einen Selbstläufer handelt, sondern um eine Maschine, die vor- und rückwärts geschoben werden kann. Der Treibteller übt eine oszillierende Bewegung aus.
Bereits vor einigen Monaten hatten Jeffrey T. Hruby und Magdalena Riedel die Orbot-Maschine Lehrern und Meisterschülern der Gewerblichen Schule Metzingen vorgeführt. Im Flur vor dem Klassenraum der Meisterklasse liegt ein rötlich brauner Klinkerboden mit einst grauen, nach fast 30 Jahren jedoch anthrazitfarbenen Zementfugen. Jeff T. Hruby, der Entwickler der Maschine, sprühte die Fliesen mit einer Reinigungsmittellösung von Hos ein und fuhr zwei-, dreimal auf und ab. Die Fugen waren nun wieder hellgrau. Der gleiche Versuch auf den Feinsteinzeugfliesen im Nebengebäude, auf den Nadelvliesteppichen im Klassenzimmer mit einem speziellen Teppichpad sowie das Kristallisieren von Betonwerkstein und das Entschichten eines dreifach beschichteten PVC-Bodens überzeugten die Lehrer und Meisterschüler.
Bei der Übergabe der Maschine erhielten die Lehrer eine gründliche Einweisung und waren sich einig: „Die neue innovative Technik kann von den Schülern bei verschiedenen Projekten und Arbeiten eingesetzt und ausprobiert werden.“