Der INservFM-Veranstalter Mesago Messe Frankfurt und der Wirtschaftsverband für Industrieservice haben ihre Kooperation beendet. Unabhängig davon soll die INservFM als Messeplattform für Facility Management und Industrieservice weiterentwickelt werden.
„Die aus der Zusammenarbeit erhofften Synergieeffekte haben sich für beide Parteien nicht wie gewünscht ergeben. Deshalb ist die Trennung nach zwei Jahren ein logischer Schritt“, sagte Martin Roschkowski, Geschäftsführer Mesago Messe. Die INservFM, hervorgegangenen aus der früheren FM-Messe, hatte im Jahr 2016 Premiere gefeiert.
„Eine neue Branche in eine bestehende Messe zu integrieren ist immer schwierig. Im Falle des Industrieservice ist das auf der INservFM noch nicht überzeugend gelungen. Deshalb haben wir uns auf eine Trennung verständigt“, erklärte Dr. Reinhard Maaß, Geschäftsführer des Wirtschaftsverbands für Industrieservice (WVIS e.V.).
Ziel des Veranstalters Mesago bleibt es, die INservFM gemeinsam mit dem FM-Branchenverband Gefma als Leitmesse für Facility Management, CAFM und Industrieservice in der D-A-CH-Region weiter auszubauen. Zugleich soll der Ausstellerbeirat um weitere Vertreter aus dem Bereich Industrieservice aufgestockt werden.
„Von der Präsenz beider Branchen profitieren alle Beteiligten, insbesondere die Messebesucher. Deshalb setzen wir unser seit 2001 bestehendes Engagement uneingeschränkt fort“, sagte Otto-Kajetan Weixler, Vorsitzender des Gefma-Vorstands.
Auch der begleitende Kongress der INservFM wird sich 2018 wieder dem Thema Industrieservice widmen. Betreut wird dieser Kongressteil vom neuen Komiteemitglied Thomas Ball, Senior Consultant bei Lünendonk & Hossenfelder für die Märkte Facility Service und Industrieservice.
Die nächste INservFM findet vom 27. Februar bis 1. März 2018 auf dem Messegelände in Frankfurt am Main statt. / HH