Gegenbauer (Berlin) hat den Zuschlag für Facility-Management-Dienstleistungen in 38 Berliner Kultureinrichtungen erhalten, darunter renommierte Bühnen, international herausragende Museen und historisch bedeutsame Stätten.
Das Gesamtportfolio umfasst eine Bruttogeschossfläche von fast 400.000 Quadratmetern. Unter den Einrichtungen sind die Philharmonie, die Schaubühne und das Schiller Theater ebenso wie das Deutsche Technikmuseum und das Bauhaus Archiv, aber das Brandenburger Tor, das Haus der Wannsee-Konferenz und die Amerika-Gedenkbibliothek.
„Wir sind stolz darauf, für diese Flaggschiffimmobilien in der Bundeshauptstadt Verantwortung zu übernehmen“, sagt Hartmut Engler, Vorstandsmitglied von Gegenbauer. Dem besonderen Charakter der ausschreibungsgegenständlichen Liegenschaften und den hohen Ansprüchen der Kulturbetreiber an einen reibungslosen Gebäudebetrieb sei bereits in der Angebotsphase Rechnung getragen worden.
Das Leistungsspektrum umfasst die Betriebsführung im Facility Management, Leistungen des technischen Gebäudemanagements, Hausmeisterdienste, die Durchführung wiederkehrender Prüfungen, die teilweise bauliche Instandsetzung sowie Baumkontrollen. Hinzu kommen Energiemanagementaufgaben - vom Energiecontrolling bis zur Erstellung und Umsetzung von Energieeinsparkonzepten. Der Vertrag hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Auftraggeber ist die Gesellschaft Berliner Immobilienmanagement (BIM). Sie ist für rund 4.700 landeseigene Immobilien verantwortlich und kümmert sich im Auftrag des Landes um die Vermietung, Bewirtschaftung, Optimierung und den Verkauf von Immobilien in der ganzen Stadt.
Gegenbauer, gegründet 1925 in Berlin, erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 mit mehr als 17.000 Mitarbeitern rund 685 Millionen Euro. / HH