ISS Facility Services Holding, Düsseldorf, und die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt haben sich auf den Abschluss eines Rahmentarifvertrages für die kaufmännischen und technischen Angestellten der Unternehmensgruppe in Deutschland geeinigt.
Der Rahmentarifvertrag gilt für alle Unternehmen der ISS-Gruppe in Deutschland mit Ausnahme der ISS VSG und der ISS Evantec, die bereits über eigene Tarifregelungen verfügen. Darüber hinaus fällt ISS Communication Services, die sich gerade erst im Aufbau befindet, nicht unter den Tarifvertrag. Bis spätestens Ende des Jahres soll entschieden werden, ob diese Gesellschaft dem Tarifvertrag beitritt.
Mitarbeiter in kaufmännischen und technischen Bereichen, die nicht unter einen Tarifvertrag des Gebäudereinigerhandwerks oder einen Branchentarifvertrag der DGB-Gewerkschaften fallen, erhalten mit dem Abschluss der Verhandlungen erstmals seit über zehn Jahren wieder einen Tarifvertrag. Gegenwärtig befinden sich noch Detailfragen in der Abstimmung, die Unterzeichnung des Tarifvertrages soll aber zeitnah erfolgen.
Der Rahmentarifvertrag beinhaltet allgemeine Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter der ISS Gruppe in Deutschland und wird rückwirkend ab 1. Januar 2018 wirksam. Geregelt werden in dem Tarifvertrag unter anderem die wöchentliche Arbeitszeit, Krankengeldzuschuss, Kündigungsfristen, Urlaubsanspruch, Urlaubsgeld und Jahressonderzahlung.
„Wir freuen uns sehr über den Rahmentarifvertrag, da beide Verhandlungsparteien dadurch Planungssicherheit erhalten und wir nun Vorreiter in der Facility-Management-Branche sind. Zukünftig können wir uns noch besser als attraktiver Arbeitgeber positionieren“, sagte Dr. Alexander Granderath, Country Manager ISS Deutschland.