50 Jahre GVS Group

Gemeinsam mit rund 300 geladenen Gästen hat die Fachgroßhandelsgruppe GVS in Fulda ihr 50-jähriges Bestehen gefeiert.

Es war ein Abend der Begegnungen, der Wertschätzung und guter Gespräche in der Waideshalle des Hotels Esperanto in Fulda. Gemeinsam mit ihren 15 Partnerfirmen, einer Delegation der internationalen DHYS Group sowie Herstellern aus der Pflege- und Reinigungsbranche blickte die GVS Group auf fünf Jahrzehnte zurück und richtete zudem den Blick nach vorn. In ihrer Begrüßungsansprache stellten die beiden Vorstände der GVS, Jan Butze und Bernd Faber, heraus: "50 Jahre sind ein Meilenstein – aber vor allem sind sie das Ergebnis vieler Menschen, die diesen Weg gemeinsam gegangen sind."

Ungeachtet des bisher Erreichten, sei die Entwicklung des bundesweiten Zusammenschlusses von Fachgroßhändlern in den zurückliegenden Jahrzehnten nicht schnurgerade verlaufen. Neben Wachstum habe es innerhalb der GVS-Familie auch Veränderungen, schwierige Entscheidungen und auch Abschiede gegeben. Doch gerade der Umgang damit macht laut Jan Butze eine besondere Qualität der GVS aus: "Man darf unterschiedliche Ansichten haben und findet trotzdem einen gemeinsamen Weg. Die Eigenständigkeit jedes Mitglieds ist kein Hindernis für den Zusammenhalt, sondern Teil der Idee."

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    Rund 300 geladene Gäste waren der Einladung der GVS zur Jubiläumsfeier in der Waideshalle des Hotels Esperanto gefolgt.
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    Die beiden Vorstände der GVS Group, Jan Butze (re.) und Bern Faber, bedankten sich bei allen Wegbegleitern der zurückliegenden 50 Jahre: bei Kunden, Herstellern, Lieferanten und auch den Mitarbeitenden der bundesweit agierenden Ein- und Verkaufsgenossenschaft.
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    Der Blick zurück: Moderator René Travnicek (li.) im Gespräch mit (v.li.) Uli Zoller (Geschäftsführer Vogt GmbH), Michael Keppel (Geschäftsführer Keppel GmbH), Matthias Ikas (ehemaliger Vorstand GVS Group und heute General Manager der DHYS Group).
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    Wie sieht die nachrückende Generation die Zukunft der GVS? Moderator René Travnicek (li.) sprach dazu mit (v.li.) Julius Butze (Dr. Butze GmbH & Co. KG), Philipp Köder (Köder GmbH), Moritz Butze (Dr. Butze GmbH & Co. KG) Lukas Krumpholz-Klein und Marika Klein (beide Wilhelm Klein GmbH).
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    Unter den Gratulanten waren unter anderem DHYS-Präsident Philippe Scemama (2.v.li.) und Matthias Ikas (3. v.li.), ehemaliger Vorstand der GVS Group und heute General Manager der DHYS Group – hier zusammen mit den GVS-Vorständen Jan Butze (re.) und Bernd Faber.
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    Bis spät in die Nacht wurde gefeiert und getanzt.

Einer der Männer der ersten Stunde war Georg „Schorsch“ Zoller. Er stehe beispielhaft für jene Generation von Unternehmern, die in der GVS viel mehr als eine Einkaufsorganisation sahen. Denn als sich 1976 die mittelständischen Fachgroßhändler van Meerhagen &Seeger, Erich Nonne, Otto Vogt, Kamp, Döllein, Karl Kammerer, N. Toussaint sowie Julius Brune zusammenfanden, um ihre Kräfte zu bündeln, sei es auch um Handschlagqualität, um persönliche Beziehungen und darum gegangen, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen. 2004 wurde Georg Zoller zum Ehrenvorsitzenden ernannt – als Zeichnen der Wertschätzung für seine Verbundenheit mit der Gemeinschaft.

1986 wurde aus dem Zusammenschluss die GVS Großverbraucherspezialisten eG. Neue Mitglieder kamen hinzu, die Leistungen wuchsen und aus dem Einkaufsverbund wurde Schritt für Schritt ein Netzwerk für Reinigung und Pflege. Eigene Marken wie Sensilind und Tapira stärkten das Angebot, digitale Bestellsysteme und weitere Dienstleistungen machten die Zusammenarbeit für Mitglieder und Kunden immer leistungsfähiger.

Auch geografisch wurden die Kreise größer. 2014 trat die Fachgroßhandelsgruppe der internationalen DHYS Group bei und wurde führendes Mitglied einer der größten Handelsverbände für professionelle Hygiene in Europa. Im Jahr 2018 bekam die GVS mit dem Zentrallager und der Verwaltung in Friedewald schließlich ihren lang ersehnten logistischen und administrativen Mittelpunkt.

Heute übernimmt bereits die dritte Generation an Unternehmerinnen und Unternehmern Verantwortung innerhalb der GVS Group und bringt Jan Butze zufolge ihre eigenen Fragen mit ein, die nach neuen Antworten verlangen: Wie verändert die Digitalisierung den Handel? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, Nachhaltigkeit und neue Kundenbedürfnisse? Am Ende gehe es aber noch immer um dasselbe: "Gemeinsam stärker zu sein und dabei die eigene Handschrift zu bewahren", so der GVS-Vorstand. /GH