Uzin Utz (Ulm) hat den Umsatz im Geschäftsjahr 2017 erneut gesteigert – von 272,9 Millionen Euro (2016) auf 295,8 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 8,4 Prozent.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit liegt mit 24,4 Millionen Euro knapp unter dem Vorjahr (24,9 Millionen Euro) – aufgrund umfangreicher Investitionen von 17,4 Millionen Euro (2016: 8,7 Millionen Euro) in die Erschließung von Zukunftsmärkten und den Aufbau des Codex Werks in Ulm.
Die Dividendenausschüttung des börsennotierten Unternehmens wird auch in diesem Jahr das Vorjahresniveau von 1,30 Euro erreichen. Der weltweit tätige Konzern beschäftigte im vergangenen Jahr 1.164 Mitarbeiter (2016: 1.102), davon waren 602 in Deutschland beschäftigt.
Der Auslandsanteil des Komplettanbieters für Bodensysteme stieg auf 58,9 Prozent (2016: 57,1 Prozent). Ein wichtiger Schritt in der weiteren Internationalisierung war die Übernahme der niederländischen Großhändler Forinn und Bosgoed Grotthandel.
„Die Zahlen belegen unsere gemeinsamen erfolgreichen Anstrengungen für profitables Wachstum und nachhaltige Ergebnissicherung“, sagte Vorstandsvorsitzender Thomas Müllerschön bei der Bilanzpressekonferenz in Ulm. „In einem Jahr, das einerseits von zunehmendem Wettbewerb und andererseits von wichtigen Investitionen geprägt war, haben wir uns sehr gut behauptet“, sagte Thomas Müllerschön bei seiner letzten Bilanzpressekonferenz als Vorstandsvorsitzender von Uzin Utz. Sein Ausscheiden aus dem Unternehmen nach der Hauptversammlung im Mai wurde bereits im vergangenen Jahr bekanntgegeben. Eine der Aufgaben von Thomas Müllerschön als Vorstandsvorsitzender war es, den Generationenübergang im Unternehmen zu organisieren und mit Julian und Philipp Utz die vierte Familiengeneration in den Vorstand einzuführen.
Bis 2019 will das Unternehmen den Umsatz auf rund 400 Millionen Euro erhöhen und dabei in den Fokusregionen Deutschland, Benelux, UK, Skandinavien, USA und der Schweiz die Position weiter auszubauen. Zu Uzin Utz gehören die Marken Uzin, Wolff, Pallmann, Arturo, codex und RZ.
Seit Anfang 2018 firmieren alle internationalen Tochtergesellschaften der Uzin-Utz-Gruppe einheitlich – nach dem Muster Uzin Utz/Land/Gesellschaftsform. Die Namensänderung soll es den Ländergesellschaften erlauben, den Bekanntheitsgrad der Marke Uzin Utz noch besser zu nutzen. / HH