2016: Dorfner verbucht 243 Millionen Euro Umsatz

Dorfner (Nürnberg) hat im Geschäftsjahr 2016 rund 243 Millionen Euro Umsatz erzielt – knapp fünf Prozent mehr als im Vorjahr (232 Millionen Euro Umsatz).

Geht davon aus, dass die Dorfner-Gruppe ihr nachhaltiges Wachstum auch im aktuellen Geschäftsjahr fortsetzen kann: Gesamtgeschäftsführer Peter Engelbrecht. - © Dorfner

Der Geschäftsbereich Gebäudemanagement hat nach Unternehmensangaben eine deutliche Umsatzsteigerung erwirtschaftet und trägt nun rund zehn Prozent zum Gesamtumsatz bei. 2015 lag der Umsatzanteil mit 9,8 Millionen Euro bei 4,2 Prozent.

Umsatzstärkster Bereich ist bei Dorfner nach wie vor die Gebäudereinigung. Der Anteil am Gesamtumsatz lag 2016 unverändert bei etwa 70 Prozent, rund 20 Prozent entfallen auf den Geschäftsbereich Catering, der sich auf Speisenversorgung im Gesundheitsbereich und Betriebsrestaurants spezialisiert hat.

In Österreich und Tschechien, wo Dorfner seit 1996 beziehungsweise 2005 aktiv ist, lag der Umsatz auf Vorjahresnieau. Die Auslandsgesellschaften tragen rund fünf Prozent zum Gruppenumsatz bei. In Wien (Region Ost) ist das Unternehmen jetzt mit einem eigenen Regionalbetrieb vertreten.

Auch in Berlin seien weitere Regionalbetriebe eröffnet worden, sagte Gesamtgeschäftsführer Peter Engelbrecht beim Bilanz-Pressegespräch in Nürnberg. Ziel sei es, den Markt noch weiter zu erschließen und Neukunden zu gewinnen.

10.400 Menschen (2015: 10.250) waren im vergangenen Geschäftsjahr im Unternehmen beschäftigt. 42 junge Männer und Frauen lernten  ihr Handwerk bei Dorfner: 24 Glas- und Gebäudereiniger, 13 Kaufleute für Büromanagement, vier Köche und erstmals auch ein Kaufmann für Systemgastronomie.

Auch im Erscheinungsbild des Unternehmens gab es Veränderungen. Das gesamte Corporate Design wurde einem umfassenden Relaunch unterzogen.  

Als wichtigste Herausforderungen bezeichnete Peter Engelbrecht die Themen Digitalisierung der Geschäftsprozesse und Mitarbeiterrekrutierung.

Dass die Dorfner-Gruppe ihr nachhaltiges Wachstum auch im aktuellen Geschäftsjahr fortsetzen kann, davon ist die Geschäftsführung überzeugt. „Wir haben uns ehrgeizige Ziele gesteckt, werden dafür aber nicht die Grundsätze unserer Unternehmensphilosophie vergessen: So beteiligen wir uns auch in Zukunft nicht an ruinösen Preiskämpfen, die letztlich zu-Lasten der Qualität oder der Mitarbeiter gehen würden“, sagte Peter Engelbrecht, der das Unternehmen gemeinsam mit Karlheinz Rohrwild, geschäftsführender Gesellschafter leitet.

Dorfner wurde 1949 gegründet und gehört laut Lünendonk-Studie zu den Top 20 der Facility-Service-Unternehmen in Deutschland. / HH