Azubi -

Teilnehmer des Wettbewerbs „Keep it clean!“ zu Gast in Mainz Zwei Tage volles Programm

Azubi-Wettbewerb „Keep it clean!“: Gesucht waren gute Ideen und Vorschläge, wie der öffentliche Raum sauberer werden kann. Der Verein für Reinigungstechnik (Frankfurt am Main) hatte den Wettbewerb im vergangenen Jahr ausgelobt und die Gewinner bei der CMS 2017 in Berlin aus­gezeichnet. Neun der Wettbewerbsteilnehmer hatten nun Gelegenheit, einen Teil des Preises einzulösen – eine Werksführung mit Schulung beim Reinigungsmittelhersteller Tana-Chemie in Mainz.

Saskia Haas (Ausbildungsbetrieb: TGS Teegen, Fellbach), Daniel Sponsel (Ausbildungsbetrieb: Agron, Hersbruck) und Daniel Haerke (Ausbildungsbetrieb: Richter, Niestetal/Kassel) waren im vergangenen Jahr als Sieger ausgezeichnet worden – für ein Konzept („Festival, Messe, Straßenfeste – Müll!“) zur Vermeidung von Müll bei Veranstaltungen wie den „Heavy-Metal-Wacken-Konzerten“ oder „Rock am Ring“. Unter anderem hatte das Team der Gewerblichen Schule Metzingen eine Informations- und Moti­vationskampagne vorgeschlagen, die Besucher in den sorg­sameren Umgang mit der Umwelt einbinden soll.

Wie der öffentliche Raum sauberer werden kann

Den zweiten Platz belegte Christin Kämmer (Thema: Verkehrs­mittel- und Haltestellenreinigung; Ausbildungsbetrieb: DB Services, Regionalbereich Südost, Leipzig/Andrea-Gordon-Schule, Erfurt), auf Platz drei kam Stefanie Kretzschmann (Thema: Taubendreck: Tauben und Menschen; DB Services, Regional­bereich Südost, Leipzig/Berufsschulzentrum für Dienstleistungen und Gestaltung, Dresden), gefolgt von Said Mehidic (Ausbildungsbetrieb: Kawasch, Reutlingen), Emre Korkmaz (Ausbildungs­betrieb: Haase, Stuttgart) und Kevin Schaible (Ausbildungsbetrieb:  Carisma, Stuttgart) auf Platz vier mit dem Thema Pausendienst.

Svenja Mick (Ausbildungsbetrieb: Schlinke, Selm), Nadja Wald (Ausbildungsbetrieb: Deutsche R+S, Hannover) und Denis Covic (Ausbildungsbetrieb: Adolf Faber, Datteln) hatten sich mit dem Thema Graffiti beteiligt. Das Thema von Sebastian Hellmuth (Ausbildungsbetrieb: Lehgra, Frankfurt/Oder) hieß Tierheim. Yannik Brink (Ausbildungsbetrieb: Consequent, Villingen-Schwenningen), Ermin Sadicovic (Ausbildungsbetrieb: Kawasch, Reut­lingen) und Michael Ruf (Ausbildungsbetrieb: SGR Venter, Fellbach) hatten sich mit dem Thema Glas beschäftigt.

Daniel Haerke und Daniel Sponsel, Christin Kämmer, Emre Korkmaz und Kevin Schaible, Denis Covic, Svenja Mick und Nadja Wald sowie Sebastian Hellmuth folgten nun der Einladung von Tana-Chemie, Professional-Sparte von Werner & Mertz, nach Mainz. Der Reinigungsmittelhersteller war Sponsor des Wettbewerbs. Jürgen Otterbein, leitender Anwendungstechniker und Schulungsleiter, begrüßte die Auszubildenden zu einem Werksrundgang mit anschließender Schulung zum Thema Nassreinigung.

Mit Werksführung und Schulung

Nach dem Mittagessen im Mitarbeiterrestaurant von Werner & Mertz und einem gemütlichen Abend im Mainzer Eisgrubbräu ging es am nächsten Tag mit einer Schulung zum Thema Sanitär­reinigung weiter. Jürgen Otterbein brachte die Auszubildenden auf den neuesten Stand der sicheren und sauberen sowie CLP-konformen Anwendung. Am Abend des zweiten Tages verließen die Gäste das Unternehmen mit ihren Teilnahme­zertifikaten in der Hand.

„Solche Wettbewerbe stärken nicht nur die Gemeinschaft, sondern verfestigen auch den Nachhaltigkeitsgedanken“, betonte Detlef Stange, Vorsitzender des Vereins für Reinigungs­technik, in Mainz. Der Wettbewerb soll aufgrund der guten Resonanz fortgesetzt werden. „Wir freuen uns sehr, wenn wir den Nachwuchs in der Reinigungsbranche unterstützen können und somit nachhaltige Reinigung in die Köpfe der nächsten Generation bringen. Müllvermeidung wird für kommende Generationen hoffentlich selbstverständlich werden“, sagte Tana-Geschäfts­führer Werner Schulze und fügte hinzu: „Wir begrüßen solche Initiativen außerordentlich.“

Tana-Chemie ist die Vermeidung von Verpackungsmüll sehr wichtig. Das Unternehmen entwickelte 2016 zum Beispiel eine Ein-Liter-Flasche aus HDPE-Recyclat, das aus Produkten aus dem „Gelben Sack“ gewonnen wird. Mit der Recyclat-Initiative hat sich die Werner-&-Mertz-Gruppe bereits seit 2012 zum Ziel gesetzt, Verpackungsabfall zu vermeiden und Ressourcen zu schonen. Die Kunststoffverpackungen aus PET und HdPE werden in einen geschlossenen technischen Kreislauf zurückgeführt. 

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