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Wisag wächst um 3,9 Prozent

Wisag Facility Service blickt auf einen erfolgreichen Geschäftsverlauf im Jahr 2019 zurück: Der Umsatz wuchs um 3,9 Prozent auf rund 1,168 Milliarden Euro.

Die Wisag verzeichnete eine positive Entwicklung in nahezu allen Dienstleistungsbereichen und steigerte auch die Ausbildungsquote um 11,2 Prozent. Derzeit bildet das Unternehmen rund 340 Menschen in insgesamt 18 Lehrberufen aus. Die Zahl der Mitarbeitenden beläuft sich auf 32.200.

Die Umsatzentwicklung in den Dienstleistungsbereichen sieht wie folgt aus: Facility Management plus 8,2 Prozent, Gebäudetechnik plus 7,4 Prozent, Gebäudereinigung plus 4,2 Prozent, Sicherheit & Service plus 1,9 Prozent, Garten- und Landschaftspflege plus 4,8 Prozent. Einzig der Bereich Catering weist einen Umsatzrückgang von 4,0 Prozent aus. Hier wirken sich unter anderem Umsatzrückgänge bei Bestandskunden und eine Kundeninsolvenz im Bereich Gesundheitseinrichtungen aus.

Die Eigenleistungsquote liegt bei rund 82 Prozent. "Wir setzen konsequent darauf, das Fachwissen und die erforderlichen Kompetenzen im eigenen Unternehmen auf- und auszubauen und unsere Dienstleistungen so weit wie möglich mit eigenen Mitarbeitern zu erbringen", sagt Martin Riebschläger, Geschäftsführer der Wisag Facility Service Holding. "Das sichert dem Unternehmen die Flexibilität, Zuverlässigkeit und das Qualitätsniveau, die Kunden heute erwarten."

"Den digitalen Wandel gestalten, Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln und nachhaltig handeln, dem Arbeitskräftemangel begegnen – das sind und bleiben wesentliche Aufgaben unserer Branche und zugleich auch wichtige Strategiefelder unseres Unternehmens", sagt Michael Moritz, Geschäftsführer der Wisag Facility Service Holding. Die aktuelle Corona-Pandemie werde daran nichts ändern, sie werde jedoch Einfluss auf die Entwicklung dieser Themenfelder nehmen.

Weiterhin notwendig bleibe es, vernünftig und nachhaltig mit der Umwelt umzugehen. "Die Krise zeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, schnell und konsequent umzudenken und zu handeln. Das sollten wir auch für unser Umweltengagement nutzen", appelliert Michael Moritz. Die Wisag Facility Service werde weiterhin daran arbeiten, ihre ökologische Performance zu verbessern und Kunden bei der Verwirklichung ihrer Umweltziele zu unterstützen. Ende 2019 hat das Unternehmen im Rahmen eines Umweltberichts über die Aktivitäten der einzelnen Dienstleistungssparten in diesem Bereich berichtet.

" Corona wird zudem die digitale Transformation beschleunigen", ist sich Martin Riebschläger sicher. Er rechnet beispielsweise damit, dass Lösungen, die kontaktlose Facility Services ermöglichen, stärker als bisher in den Fokus rücken. "Die Krise wird unsere Organisation und unser Dienstleistungsgeschäft verändern. Die tatsächlichen Folgen sind ebenso wie die wirtschaftlichen Effekte derzeit noch nicht komplett absehbar", sagt Moritz. "Aber es zeigt sich bereits an vielen Beispielen: Die Krise wird nicht nur negative Auswirkungen haben, sie birgt auch Chancen."

Nach dem plötzlichen Tod des Geschäftsführungsvorsitzenden Ralf Hempel im Mai dieses Jahres führen Michael Moritz und Martin Riebschläger die Geschäfte der Wisag Facility Service Holding als Doppelspitze. / mjt

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