Die Azubiseite -

Berichtsheft richtig führen Wie ein kurzes Tagebuch

Wer Facebook, Twitter oder andere soziale Netzwerke regelmäßig nutzt, führt fast ein kleines Tagebuch und notiert, was er macht und was wichtig ist. Azubis können diese Fähigkeiten auch fürs Schreiben des Berichtshefts nutzen. Schon ein paar Stichworte am Tag genügen.

Berufsschule, die Arbeit im Betrieb und dann soll man auch noch regelmäßig im Berichtsheft alles aufschreiben, was man lernt und den ganzen Tag macht. Hausaufgaben nerven, das kennt jeder aus der Schulzeit. Dabei ist es gar nicht schwer oder aufwendig, das Berichtsheft so zu führen, dass der Chef zufrieden ist und man sich gleichzeitig viel Lernstress erspart.

Grundsätzlich dient das Berichtsheft sowohl der Berufsschule und dem Ausbildungsbetrieb als auch dem Azubi als „zeitlicher und sachlicher Ausbildungsnachweis“. So nennt es die gesetzliche Verordnung des Berufsbildungsgesetzes. Wenn man regelmäßig aufschreibst, wann man welche Arbeiten erledigt hat, welche Themen in der Berufsschule besprochen wurden und was man dabei gelernt hat, dient das als Beweis für die Leistung und der Ausbilder weiß, was er dem Azubi noch zeigen muss, damit er am Ende der Lehre auch alles kann und weiß, was für die Prüfung notwendig ist.

Das vollständig und ordnungsgemäß geführte Berichtsheft ist Zulassungsvoraussetzung zur Prüfung. Die Berichtshefte müssen mit der Anmeldung zur Prüfung vorgelegt werden.

Nicht lange nachdenken müssen

Regelmäßig aufschreiben heißt meistens, dass Azubis mindestens wöchentlich eine kurze Zusammenfassung schreiben. Auch wenn Lehrer und Ausbilder nicht jede Woche kontrollieren, ob das Berichtsheft ausgefüllt ist, ist es besser, nichts auf die lange Bank zu schieben. Wer kann sich schon heute noch daran erinnern, was genau vor einem oder zwei Monaten in der Berufsschule durchgenommen wurde? Wer also immer an einem bestimmten Tag in der Woche oder besser noch jeden Abend kurz aufschreibt, was er gemacht hat, der erspart sich langes Grübeln und viel Arbeit.

Berichtsheft online führen

Das ist auch online möglich. Auf der Internetseite www.online-ausbildungsnachweis.de kann man das Berichtsheft wie ein Internet-Tagebuch schreiben. So wie viele Auszubildende jeden Tag bei Facebook & Co. eintragen, was sie in der Freizeit machen, geht das auch mit dem Berichtsheft. Allerdings muss man das mit dem Ausbilder absprechen, denn er muss eine einmalige Gebühr dafür zahlen. Danach können sich Azubis auf dem Portal registrieren und ihre Stichworte für das Berichtsheft eintragen. Zusätzlich kann man auch Unterlagen aus der Schule, Fotos und andere Dokumente hochladen und so zeigen, was gerade bearbeitet oder in der  Schule besprochen wird. Das Gute daran ist, dass nichts mehr verloren gehen kann und man jederzeit und von überall dort, wo man einen Internetzugang hat, darauf zugreifen kann. Außerdem kann sich niemand mehr beklagen, dass er eine Handschrift nicht lesen kann (Quelle: Deutsche Handwerks ­Zeitung).

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