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Stahl unterstützt Krankenhauswäscherei in Äthiopien

Stahl (Sindelfingen) unterstützt die Arbeit des Vereins Ärzte für Äthiopien e.V. und hat die Krankenhauswäscherei des Yirgalem General Hospitals mit neuen Wäschereimaschinen ausgestattet.

Zuvor wurde die Krankenhauswäsche von zwei Mitarbeitern unter widrigsten Bedingungen von Hand gewaschen. „Unvorstellbar“, meinte Uwe Stahl, Geschäftsführer von Stahl Wäschereimaschinen, als er Bilder der ursprünglichen Krankenhauswäscherei sah. Pro Jahr werden im General Hospital rund 65.000 Patienten behandelt.

Dank der Unterstützung des Familienunternehmens und der Errichtung eines Wäschereineubaus an zentraler Stelle des Krankenhauses ist nun sichergestellt, dass die teils stark verschmutzte Wäsche hygienisch sauber gewaschen wird.

Durch die Verbesserung des Hygienezustands ist das Yirgalem General Hospital auf Platz zwei im landesweiten Hygiene-Ranking aufgestiegen. „In den kommenden zwei Jahren möchten wir diesen Standard weiter ausbauen, um den Hygienefaktor abermals zu verbessern. Hier ist das Ziel, die Sterblichkeitsrate aufgrund von Infektionen und anderen Krankheiten weiter zu verringern“, berichtet Tigest Lakew Mebratu, Vereinsvorsitzende Ärzte für Äthiopien e. V. .

Im Yirgalem General Hospital wird jetzt maschinell gewaschen

„Wir sind stolz, dass wir einen Teil zu der signifikanten Verbesserung beitragen konnten und freuen uns über die Arbeitserleichterung der Mitarbeiter, aber vor allem über den deutlich erhöhten Hygienestandard, der dazu beiträgt Menschenleben zu retten“, sagt Uwe Stahl, Geschäftsführer von Stahl Wäschereimaschinen.

Mit einer Lebenserwartung von 62,2 Jahren liegt Äthiopien auf dem 192. Platz von 223. Neben Mangelernährung gehören Infektionskrankheiten zu den häufigsten Todesursachen. / HH

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