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Diesmal schaffe ich es! Sieben Tipps zum Einhalten von Neujahrsvorsätzen

Mit dem Rauchen aufhören, abnehmen oder einfach mehr Zeit mit der Familie verbringen: Geschätzte 40 Millionen gute Vorsätze fließen in der Silvesternacht über deutsche Lippen. Oder zumindest nehmen sich viele Menschen mit dem Jahreswechsel vor, mehr Gutes zu tun, beherrschter zu leben oder eben das Gegenteil: mehr zu genießen.

Wer nicht schon an Heilige Drei Könige frustriert aufgeben will, weil er unmotiviert ist oder keine Hilfe findet, für den hat Jörg Knoblauch einen speziellen Service. Vorsatzwillige, die sich unter www.neujahrsvorsaetze.de eintragen, bekommen sechsmal alle 14 Tage eine witziges Erinnerungs-E-Mail plus Ideen, wie es sich leichter abnehmen lässt oder neun praktische Tipps, um sportlich aktiver zu werden. Auch kleine Hilfen und Hausmittelchen gegen den Katzenjammer hat Knoblauch zusammengetragen. Der Clou sind Checklisten zum Download, die helfen sollen, endlich mit dem Haushaltsgeld klarzukommen. Dass www.neujahrsvorsaetze.de gut ankommt, beweist die zehnte Auflage der Aktion. „Mehr als 14.500 Menschen haben in den vergangenen Jahren mitgemacht“, freut sich der Bestsellerautor aus dem schwäbischen Giengen. Darüber sollten auch Krankenkassen froh sein. Die ersten Plätze des Knoblauch-Rankings nehmen die Klassiker ein: 1. Platz „Mit dem Rauchen aufhören“, 2. Platz „abnehmen“ und auf Rang 3. „Sport/Fitness“. Alles Themen, die der Gesundheit dienen.

Sieben Tipps zur Verwirklichung der Neujahrsvorsätze:
1. Aufschreiben:
Das Aufschreiben eines Vorsatzes hindert am Vergessen. Der Vorsatz bleibt im Unterbewusstsein haften. Es hilft, das Ziel an die Wand zu hängen und den Lernerfolg täglich zu überprüfen.

2. Machbare Ziele: Im neuen Jahr an der WM im Frauenfußball teilzunehmen, ist für Männer unrealistisch. Ebenso für Frauen, die keinen Sport treiben. Besser: Ziele stecken, welche erreichbar sind. Viele unterschätzen jedoch, was im Laufe mehrerer Monate oder Jahre möglich ist. Nur wer sich Großes vornimmt, kann auch Großes erreichen.

3. Messbare Ziele: „Ich will mehr Geld.“ Diese Forderung formulieren viele. Aber was ist mehr Geld, reichen da schon 10 Cent? Erst wenn ein Vorsatz messbar ist, kann man sich über den Erfolg freuen. Besser wäre: „Ich will monatlich 300 Euro mehr.“ Jetzt kann man gezielt nach einem Nebenjob suchen oder die Gehaltsverhandlung vorbereiten.

4. Zeitrahmen festlegen: „Irgendwann schaffe ich das schon.“ Der Zeitrahmen ist wichtig, da sonst die Umsetzung nach hinten verschoben wird. Außerdem ist es schwieriger, sofort ein Ziel zu erreichen, als langsam darauf hinzuarbeiten. Wer 10 kg abnehmen will, sollte dafür mindestens drei Monate Zeit einplanen, nicht drei Wochen.

5. Teilziele setzen: Die Motivation steigt mit Teilzielen. In Etappen erlebt man, wie sich ein Neujahrsvorsatz schrittweise umsetzen lässt. Beispiel: Wer im September an einem Marathon teilnehmen will, beginnt damit, zehn Minuten pro Tag zu laufen und steigert sein Pensum irgendwann auf 20, 30 Minuten usw. So bringt man sich in Höchstform.

6. Ein Coach hilft: Mit einer Vertrauensperson noch im Dezember die eigenen Ziele zu besprechen, hat zwei Vorteile: Der Coach kontrolliert die Teilergebnisse und erinnert einen als Gewissen an die Einhaltung.

7. Start am 1. Januar: Aufgeschoben ist aufgehoben. Der große Vorteil des Neujahrsvorsatzes ist das Startdatum. Wer wartet, verliert. Wer sofort beginnt, hat die besten Chancen, durchzuhalten. Psychologen vermuten, dass es etwa drei Wochen dauert, bis etwas zur Gewohnheit wird wie etwa das tägliche Zähneputzen.

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