Alles im Griff, ganz ohne Druck Servicedienste par excellence

I n einem modernen und innovativen Druckereibetrieb in der Nähe Hamburgs stellt der Dienstleister mit motivierten Mitarbeitern und durchdachten Reinigungsverfahren perfekte Sauberkeit sicher.

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    01 Dreimal pro Woche werden die Flure gereinigt: Der Klinkerbelag dankt es mit guter Optik.
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    02 Saurer Reiniger und mechanisches Reinigungsverfahren verhindern im Sanitärbereich mineralische Rückstände.
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    03 Schonende Reinigung der Möbelflächen und dennoch zuverlässige Entfernung von Verstrichungen mit modernem Kunststoffreiniger.
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    Druckfarbe auf dem Teppich – das kommt immer wieder vor. Mit Teppichreinigungspulver, eventuell auch Fleckenentferner, wird vorbehandelt ...
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    ..., dann wird der Fleck mit der Einscheibenmaschine bearbeitet. Nach dem Absaugen ist die Verschmutzung restlos entfernt.
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    Gutes Team, gute Leistung (vorne v.l.): Wolfgang Riekenberg (Prinovis), Ingo Gottschalk (Prinovis), Andreas Luther (GRG Services), Manfred Zentgraf (Tana), Marcel Pabst (Tana) und (hinten v.l.) Christian Damaschke (GRG), Fernando Rosso (GRG) und Dennis Senkpaul (Tana).

Servicedienste par excellence

-Auf den ersten Blick sieht das Gebäude von Prinovis eher unscheinbar aus. Zumindest vermutet man nicht, dass sich hier eine hochmoderne und leistungsfähige Druckerei befindet, die neben Katalogen für große Versandhäuser auch Zeitschriften der Verlage Gruner + Jahr, Springer und Arvato Bertelsmann produziert. Erst bei näherem Hinsehen wird die Weitläufigkeit deutlich, die hier vorherrscht: Riesige Produktionshallen (der gesamte Betrieb hat ein Grundfläche von etwa 53.000 m2), breite Gänge und Flure, große Konferenzräume und noch großzügigere Umkleiden einschließlich Toilettenanlagen und Duschräumen.

In Verwaltung und Produktion sind hier rund 650 Mitarbeiter tätig, es herrscht reges Kommen und Gehen. Neben den für alle Großobjekte typischen Schmutzeintragungen sind es hier vor allem auch die Druckfarben, die ein Problem darstellen, wie Andreas Luther, Kundenbetreuer beim hier tätigen Dienstleister GRG Service Group, berichtet: „Es ist bei aller Vorsicht, die die Mitarbeiter hier walten lassen, nicht zu verhindern, dass immer wieder Druckfarben aus der Produktion in andere Gebäudeteile eingetragen werden. Besonders auf den Teppichböden in den Büros haben wir immer wieder mit diesem Problem zu kämpfen. Aber auch die Sicherheitsfliesen in den Sanitärräumen sind nicht vor der Verschmutzung durch Druckfarbe sicher.“

Dabei wird alles getan, so versichert auch Wolfgang Riekenberg (Leiter Dienstleistungen und Gebäude bei Prinovis) „um das Eintragen von Druckfarben und Verschmutzungen aus der Produktion möglichst gering zu halten. Wir haben aber durchaus Verständnis für die Schwierigkeiten, mit denen die Reinigungskräfte konfrontiert sind.“

Lästiger Feinstaub

Um einwandfreie Sauberkeit im Objekt sicherzustellen, wird der Bodenbelag in den Produktionshallen täglich mit einem Scheuersaugautomaten gereinigt. Der eingesetzte Reiniger (Innomat, Tana) erlaubt auch bei schnelllaufenden Automaten die Beseitigung hartnäckiger Verschmutzungen, wie sie in Druckereien schon mal vorkommen. Aber auch die Feinstaubverschmutzungen, die unter anderem bei der Papierverarbeitung anfallen, werden durch die Pflegebestandteile des eingesetzten Reinigers am Boden gebunden und können dann in der späteren Unterhaltsreinigung leicht und schnell aufgenommen werden. Das spart Zeit und die kommt letztlich wieder anderen Aufgaben zugute.

Die Flure und die Zubringerbereiche im Verwaltungstrakt sind durchgängig mit Klinkerbelägen ausgestattet. Hier wird dreimal wöchentlich die gesamte Fläche (immerhin gut 15.000 m2) mit dem Automaten abgefahren, um den auch im Verwaltungsbereich auftretenden Feinstaub zuverlässig zu entfernen. Gereinigt wird auch hier mit dem Automatenreiniger, der in der Produktion zum Einsatz kommt. Nicht ohne Grund, denn die enthaltene rückfettende Pflegekomponente schützt den Belag vor Auslaugeffekten, die gerade auf einem Klinkerbelag bei unsachgemäßer Materialwahl zu unschöner Optik führen können. „Und der Pflegefilm ist nicht nur schmutzabweisend und trittsicher, er erleichtert die nachfolgenden Unterhaltsreinigungen und wirkt zudem noch antistatisch“, ergänzt Andreas Luther. Der Maßgabe, möglichst wenig verschiedene Reinigungsmittel im Objekt vorhalten zu müssen, kommt entgegen, dass der Automatenreiniger auch im manuellen Wischverfahren eingesetzt werden kann. Und Stellen, an denen Automaten nicht bis in die letzte Ecke reinigen können und Handarbeit gefragt ist, gibt es zur Genüge – nicht nur in diesem Objekt. Viel Handarbeit ist auch bei der Unterhaltsreinigung in den Büros angesagt. „Für die Unterhaltsreinigung setzen wir hier einen Kunststoffreiniger ein. Damit können wir das gesamte Inventar in den Büros und den Sitzungszimmern reinigen. Angenehmer Geruch und umweltfreundliche Rezeptur sind neben der wirtschaftlichen Nutzung durch eine Sprühpistole weitere Vorteile, die unsere Entscheidung für dieses Produkt begründen“, macht Andreas Luther deutlich. Haftende Verschmutzungen wie mineralische, tierische oder pflanzliche Fette, Fingerabdrücke, aber auch Kugelschreiber- Filzstift, Stempelfarben und Permanentstift-Verstrichungen lassen sich mit diesem Reiniger (Sprinter Power) vollständig entfernen, ohne dass die Oberflächen angegriffen werden.

Nichts bleibt auf dem Teppich

Wie der Zufall es will, werden während des Reportagetermins bei Prinovis die Mitarbeiter der GRG gerufen, um eine Verschmutzung durch Druckfarbe auf einem Teppichboden im Verwaltungsbereich zu entfernen. Auf dem Weg dorthin erzählt Andreas Luther, dass „die Textilbeläge täglich in der Unterhaltsreinigung mit einem Klopfsauger gereinigt werden. Verfleckungen durch Produktionsschmutz im Verwaltungsbereich werden meist erst nach Arbeitsschluss entfernt, auch wenn diese Maßnahmen schnell durchzuführen sind und eigentlich die Arbeitsabläufe in den Büros nicht stören.“ Beim verschmutzten Belag handelt es sich um einen hellen Kurzvelours. „Weil es zu den Büros Personalzugänge aus der Produktion gibt, sind hier immer wieder Detachurmaßnahmen fällig“, erzählt Fernando Rosso (Objektleiter GRG). „Wir verwenden für diese Arbeiten – je nach Flächigkeit der Verschmutzung – ein Teppichreinigungspulver, wenn notwendig auch noch einen universellen Fleckenentferner, schildert der Objektleiter die Arbeitsweise, die verschiedene Vorteile hat: Mit dem Trockenreinigungspulver bzw. der Kombination Teppichpulver/Fleckenentferner wird die schnelle Anlösung der Verschmutzung und die Absorption direkt am Pulver erreicht. Nach dem Absaugen bleiben keine klebrigen Rückstände auf dem Teppich und die Fläche ist sofort wieder begehbar. Kurz nach Prüfung der verschmutzten Stellen schreiten die Reinigungskräfte zur Detachur: Pulver aufstreuen, mit Einscheibenmaschine einmassieren und nach kurzer Einwirk- beziehungsweise Trockenzeit absaugen – fertig.

Dem Kalk keine Chance

Die im Sanitärbereich verlegten Steinzeugfliesen am Boden und auch alle gesamten senkrechten Fliesenflächen werden täglich im Wischverfahren gereinigt. „Der eingesetzte Hochleistungs-Sanitärreiniger ist für alle säurefesten Oberflächen in diesem Bereich geeignet, daher ist effektives Arbeiten möglich“, erklärt Manfred Zentgraf, Produktmanagement Tana. Und weiter: „Er löst Kalk- und Urinstein, Rost, Zementschleier und Kalkseifenablagerungen und die dickflüssige Konsistenz begünstigt eine schnelle, vollständige Schmutzentfernung auch auf senkrechten Flächen.“ Die Mitarbeiter der GRG setzen den Reiniger (Tasonil Ultra Fresh) in zweiprozentiger Anwendungskonzentration ein, dann wird mit klarem Wasser nachgespült. Der saure Reiniger und das mechanische Reinigungsverfahren verhindern, dass sich mineralische Rückstände aufbauen. Die Oberfläche im Sanitärbereich weist ein einwandfreies Erscheinungsbild auf. Andreas Luther ist sehr zufrieden, denn „die Sicherheitsfliesen in den Duschen sind sehr schwer sauber zu halten. Wegen der hohen täglichen Frequenz ist das hier ein echter Problembereich, den wir aber gut im Griff haben.“

Gut im Griff hat die GRG nicht nur den Sanitärbereich, sondern das ganze Objekt. Das hat mehrere Gründe: Insgesamt 13 Mitarbeiter sind mit Engagement und Einsatz in zwei Schichten von 5 Uhr morgens bis 21 Uhr abends im Einsatz. Engagiert und mit Begeisterung für ihre Arbeit. Hinzu kommen die baulichen Bedingungen, sprich, es findet sich nur eine begrenzte Anzahl verschiedener Bodenbeläge im Objekt. Das erlaubt effizientes Arbeiten, weil nicht ständig zwischen den Verfahren gewechselt werden muss und auch wesentlich weniger Belagschädigungen auftreten können: Ein weiterer Vorteil: Der Dienstleister kommt mit wesentlich weniger Produkten aus. Einfachere Lagerung, weniger Vorratshaltung, weniger Fehlerquellen bei der Reinigung – in der Konsequenz zufriedenere und weniger gestresste Mitarbeiter.
Und das alles wirkt sich wiederum auf die Stimmung im Objekt aus. Die ist in Ahrensburg bei Prinovis sehr entspannt. Dienstleister, Auftraggeber und Zulieferer pflegen einen angenehmen Kontakt, geprägt von gegenseitigem Vertrauen und gegenseitiger Wertschätzung. Ohne Druck.

Peter Hartmann |peter.hartmann@holzmannverlag.de