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Seit 1. Dezember einheitliche Löhne in Ost und West

Seit 1. Dezember gelten im Gebäudereiniger-Handwerk einheitliche Tariflöhne im Osten und Westen Deutschlands – die vierte und letzte Stufe des aktuellen Tarifvertrags ist in Kraft getreten.

Die vierte Stufe des Tarifvertrags (Laufzeit Januar 2018 bis Dezember 2020) sieht zum heutigen 1. Dezember die finale Angleichung vor. Damit erhöhen sich die allgemeinverbindlichen Branchenmindestlöhne in Ostdeutschland um knapp 2,4 Prozent auf 10,80 Euro (Lohngruppe 1) beziehungsweise um gut 4,4 Prozent auf 14,10 Euro (Lohngruppe 2). Die Tarifeinigung, erzielt im November 2017, kann als historisch bezeichnet werden.

"Mit der Angleichung zwischen Ost und West gehören wir mit zu den tarifpolitischen Vorreitern innerhalb des gesamten Handwerks", sagt Bundesinnungsmeister Thomas Dietrich. "Unser Dank geht an die ostdeutschen Unternehmen, die für die gemeinsame Sache an ihre wirtschaftliche Schmerzgrenze gegangen sind." Insgesamt belaufen sich die Tariflohnsteigerungen von 2018 bis 2020 im Osten auf rund 19,3 Prozent (Lohngruppe 1) beziehungsweise knapp 22,3 Prozent (Lohngruppe 6).

Nach der Extra-Lohnstufe zum 1. Dezember 2020 im Osten greift zum 1. Januar 2021 der neue, bundesweit geltende Tarifvertrag . Der allgemeinverbindliche Branchenmindestlohn steigt demnach in den kommenden drei Jahren um insgesamt 10,7 Prozent auf 12 Euro (Lohngruppe 1) beziehungsweise um 7,6 Prozent auf 15,20 Euro (Lohngruppe 6). / HH

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