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Potentiale nicht erkennen, wäre ein Unding

Fachliche Weiterbildung geht nicht selten mit einer persönlichen Weiterentwicklung einher. Sie bringt mehr an Wissen und neue Möglichkeiten – sowohl für den Einzelnen als ­Person, als auch für das Unternehmen. Gerade in Zeiten, in denen Land auf Land ab permanente Personalknappheit herrscht, muss heute schon an das Morgen gedacht werden. Von allen! Von daher kann ich es nur positiv werten, wenn das reformierte Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz mehr Menschen eine solche Weiterbildung ermöglicht.

Weil wir im Unternehmen, in der Region und in der gesamten Branche an verschiedenen Stellen wirkliche Fachleute benötigen, liegt es gerade auch in unserer Verantwortung, die Möglichkeiten der fachlichen Entwicklung zu unterstützen, damit unsere Mitarbeiter ihre individuellen Ziele erreichen – sei es die Objektleitung, den Gesellenbrief, Desinfektoren oder eben den Meisterbrief. An dieser Stelle Potential nicht zu erkennen  oder schlimmer, nicht zu fördern, wäre ein Unding.

Nicht alle können oder sollen Meister werden. Und über den Sinn einer Meisterpflicht etwa lässt sich diskutieren. Absolut außer Frage stehen für mich hingegen das Gewicht und die Wertigkeit des Meistertitels. Die Berechtigung, diesen Titel zu führen, deutet nicht nur auf fachliche Kompetenzen hin; er steht auch für den höchsten handwerklichen Rang in einer langen Tradition.

Deshalb sollten nicht nur wir in unserem faszinierenden und umfangreichen Beruf immer und bei jeder Gelegenheit darauf aufmerksam machen. Es hat auch überhaupt nichts Aufdringliches, sich beispielsweise in seinem Personalausweis ein kleines und diskretes „me“ vor seinen Namen eintragen zu lassen. Ganz im Gegenteil: Dies weißt nur umso mehr auf das Bewusstsein um die Tradition sowie die Auszeichnung des Trägers hin.

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