Hygiene -

Pflegepersonal: 9 Tipps zur Basishygiene

Mitarbeiter in Alten- und Pflegeheimen kümmern sich intensiv um das Wohl der Bewohner. Aber wie schützen sie sich selbst vor Viren und Bakterien? 9 Tipps für die Basishygiene.

Im pflegerischen Alltag ist es unabdingbar, auf ein hohes Maß an Hygiene zu achten. Hygiene hilft, die Verbreitung von Krankheitserregern zu vermeiden und die Gesundheit – sowohl von Bewohnern, als auch Pflegepersonal – zu schützen. Wir haben für Mitarbeiter in Pflegeeinrichtungen 9 Tipps zusammengestellt, die zur Basishygiene beitragen.

#1: Rein und unrein strickt trennen

Gewaschene Wäsche darf sich nicht mit ungewaschener kreuzen und darf nicht mit Geräten sowie Gegenständen in Kontakt kommen, die für Schmutzwäsche benutzt und nicht gereinigt und desinfiziert wurden. Beim Wechsel zur reinen Seite müssen die Hände hygienisch desinfiziert, zudem Handschuhe und Schutzkleidung entsorgt werden.

#2: Regelmäßig lüften

Was zu Hause gut ist, gilt auch für die Räumlichkeiten im Heim: Im geschlossenen Raumklima kann die Anzahl der Mikroorganismen stark ansteigen. Dagegen hilft regelmäßiges Lüften. Drei bis viermal am Tag jeweils für zehn Minuten die Fenster öffnen. Das sorgt für gesunde Luft und trägt zur Basishygiene bei.

#3: Hygienevorschriften einhalten

Mitarbeiter können Bakterien und Viren nach Hause transportieren oder von dort mit zur Arbeit bringen. Daher ist jede Nachlässigkeit in Sachen Hygiene ein Risiko für alle Beteiligten. Auch wenn es manchmal umständlich ist und Zeit kostet: Hygienevorschriften müssen eingehalten werden.

#4: Hygienemängel ansprechen

Bei aller Sorgfalt kann es beispielsweise bei Veränderungen in den Prozessen oder bei unerfahrenen Kollegen zu Hygienemängeln kommen. Die bilden eine potenzielle Infektionsgefahr. Besprechen Sie erkannte Hygienemängel sofort mit Kollegen und Vorgesetzten.

#5: Lieber einmal mehr die Hände waschen

Mehr als drei Viertel aller ansteckenden Krankheiten werden über die Hände übertragen. Über die Schleimhäute oder mit dem Essen gelangen die Keime in den Körper. Gründliches und regelmäßiges Händewaschen senkt das Risiko der Infektion auf ein Minimum.

Richtig Händewaschen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zeigt, wie richtiges Händewaschen funktioniert.

#6: Testverfahren "Pro-Hygiene" für Desinfektionswäsche

Desinfizierende Waschverfahren und -mittel müssen für einen zuverlässigen Schutz perfekt aufeinander abgestimmt sein. Ein Hygienetest gibt Auskunft. Mit dem Testverfahren "Pro­Hygiene" ist man bei der Desinfektionswäsche auf der sicheren Seite.

#7: Fingernägel kurz und unlackiert

Lange oder lackierte Fingernägel sind schwierig zu reinigen. Der Schmutz ist schwer zu erkennen, längere Nägel bieten den Erregern zudem mehr Fläche. Es ist praktischer und sicherer, die Fingernägel kurz und unlackiert zu lassen.

#8: Waschmaschinen regelmäßig über 60°C laufen lassen

Wenn Spül- oder Waschmaschinen längere Zeit nur unter 60 Grad Celsius betrieben werden, können sich unerwünschte Erreger im Geräteinneren ansiedeln. Hygieneprogramme oder Waschtemperaturen über 60 Grad Celsius verhindern Biofilme beziehungsweise die Bildung von Keimen.

#9: Berufsbekleidung nicht zu Hause waschen

Die Pflege der Berufsbekleidung im Privathaushalt ist ein Risiko! Die Haushaltsgeräte garantieren keine definierte Temperaturhaltezeit, wie sie für eine Desinfektion erforderlich ist. Basis für eine sichere Desinfektion ist die richtige Pflege in einer Inhousewäscherei mit Profiwaschmaschinen.

Quelle: Miele Professional

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