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Neues Förderprogramm zur Digitalisierung

Ab sofort können kleine und mittlere Unternehmen über das Programm "Digital Jetzt" Zuschüsse zu Digitalisierungsprozessen beantragen. Wie hoch die Fördersumme ist und welche Voraussetzungen gelten.

Das Bundeswirtschaftsministerium will kleine und mittlere Unternehmen bei der Digitalisierung ihrer Unternehmen bis Ende 2023 mit rund 200 Millionen Euro finanziell unterstützen. "Die Corona-Krise hat uns in vielen Bereichen einen Digitalisierungsschub gegeben, zugleich aber natürlich auch die Lücken deutlich gemacht", sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU). "Wir unterstützen daher den Mittelstand mit einem weiteren Investitionszuschuss", fügte er hinzu. Ziel sei die Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit der Unternehmen und ihrer Mitarbeiter zu stärken. Bis Ende 2023 stünden insgesamt 203 Millionen Euro dafür zur Verfügung, allein 40 Millionen Euro seien noch für dieses Jahr eingeplant. 

Anfangs sind die Förderquoten höher

Wie das Ministerium weiter mitteilt, ist die Förderquote der Investitionskosten nach Unternehmensgröße und Zeitpunkt der Antragstellung gestaffelt. So sei die Förderquote angesichts der Corona-Krise anfangs höher. Sie betrage für Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern bis zu 50 Prozent, bei bis zu 250 Mitarbeitern bis zu 45 Prozent und bei bis zu 499 Mitarbeitern bis zu 40 Prozent. Ab dem 1.7.2021 verringerten sich die Förderquoten um zehn Prozentpunkte auf 40, 35 und 30 Prozent. Außerdem könne sich die Förderung noch durch Bonusprozentpunkte erhöhen.

Mehr Geld für Investitionen in IT-Sicherheit

Dies ist nach Angaben des Ministeriums etwa dann der Fall, wenn ein Unternehmen beispielsweise in die IT-Sicherheit investiert. Die maximale Fördersumme liege im Normalfall bei 50.000 Euro pro Unternehmen. Handelt es sich allerdings um Investitionen von Wertschöpfungsnetzwerken- etwa von verschiedenen Lieferanten bis zum verarbeitenden Unternehmen - kann sie bis zu 100.000 Euro pro Unternehmen ausmachen.

Laufende Digitalisierungsprozesse können nicht mehr gefördert werden

Wer sich für entsprechende Förderzuschüsse interessiert, muss sein Digitalisierungsvorhaben genau beschreiben. Auch darf das Vorhaben zum Zeitpunkt der Förderbewilligung noch nicht begonnen haben. Die Anträge selbst können bis 2023 gestellt werden. Ist der Antrag bewilligt, sollte das Unternehmen das Vorhaben innerhalb von zwölf Monaten umsetzen und nachweisen können, wofür das Geld ausgegeben wurde. Erst dann werden die Zuschüsse ausbezahlt. bir

>> Weitere Informationen über das Förderprogramm und das Online-Antragstool <<

Weitere informative Beiträge finden Sie auf unserer Partnerseite der  >> DHZ | Deutsche Handwerks Zeitung <<

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