Kolumne -

Die Wolff-Kolumne Neues aus Entenhausen

Weil wir gerade davon sprechen: Von Zeit zu Zeit bringen sich die Comic-Freunde meiner Jugend prächtig in Erinnerung. Zum Beispiel der Zylinderträger Dagobert Duck. Zitternd ängstigt er sich immer wieder um seine Fantas­tilliarden – gelagert im Entenhausener Geldspeicher. Immer wieder gefährdet von den Panzerknackern.

In vorweihnachtlicher Ruhe- und Denkenszeit fiel mir seine geniale Begabung zur unermesslichen Geldvermehrung ein. Und das nicht nur, weil er im Stadtpark aus den Papierkörben die Tageszeitung des Vortags kostenfrei als Lektüre einsammelte.

Sein Auftritt in meiner Erinnerung kam in Verbindung mit dem Tiefenstudium eines faszinierenden Zahlenwerks: dem Branchenspiegel 2016/2017 aus der Augustausgabe Ihrer Fachzeitschrift. Die fast unglaubliche Zahl: Die Top fünf der Branche – von Dussmann (1) bis Klüh (5) – ­haben ihren Umsatz in einem Jahr gemeinsam um knapp 100 Millionen Euro ausgeweitet. Von diesem Wachstum entfällt mehr als die Hälfte allein auf die WISAG.

Eines ist klar: Mit Glasreinigung und normaler Büroreinigung sind derartige Wachstumsraten nicht zu erzielen. Dahinter steckt mehr. Unternehmerische Kreativität, Fantasie und der Mut, völlig neue Gebiete der Dienstleistung zu betreten und zu erobern.

Dahinter wirken Manager, die ihre neuen Angebote und Ideen offensiv in den Markt – vor allem der Großkunden – tragen. Dorthin also, wo man längst gelernt hat: Think Big.

Vielleicht ist die Sache im Sinne von Onkel Dagoberts Duck-Tales auch ganz anders: Der erste selbstverdiente Taler soll der Vermögenstalisman des Geldschefflers aus Entenhausen sein. Sorgsam bewacht. Vielleicht besuchen die Spitzenmanager der Top fünf ja auch jeden Morgen heimlich die erste selbstverdiente Mark der Firmengründer, um sich mit neuer Schaffenskraft aufzutanken. Wer weiß?

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