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Nachhaltigkeitspreis: Kärcher als Finalist nominiert

Die Jury des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2020 hat den Reinigungstechnikhersteller Kärcher in einer Vorauswahl unter die drei nachhaltigsten Großunternehmen Deutschlands gewählt.

Der Preis wird am 22. November 2019 in Düsseldorf zum zwölften Mal vergeben - von der Stiftung Deutscher Nachhaltigkeitspreis in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU). Gewürdigt werden Unternehmen, die sich einem nachhaltigen Wirtschaften verpflichten.

Finalisten in der Kategorie „ Deutschlands nachhaltigstes Großunternehmen“ sind neben Kärcher, das Industrieunternehmen Fischerwerke sowie der Sanitärspezialist Grohe. Unter den mittelgroßen Unternehmen qualifizierten sich Assmann Büromöbel, der Feinkosthersteller Develey und der Anbieter für Vakuum-Technologie J. Schmalz. An der Spitze der kleinen und mittleren Unternehmen stehen der Naturkosmetikhersteller i+m, der Hersteller von Nusscreme-Maschinen Supernutural sowie Taifun-Tofu. Nominiert für den Sonderpreis Digitalisierung wurden zudem die Wohnungsbaugesellschaft Gesobau, der Anbieter von Umwelt- und Systemdienstleistungen Interseroh und die Stadtwerke Trier.

Alle Bewerber unterzogen sich einem mehrstufigen Auswertungsprozess, für den die internationale Unternehmensberatung A.T. Kearney verantwortlich zeichnet. Das Expertengremium unter Vorsitz von Prof. Günther Bachmann, Generalsekretär des Rates für Nachhaltige Entwicklung, bestimmte die Top-3-Finalisten.

„Ich freue mich sehr über die Bewertung der Jury“, sagt Hartmut Jenner, Vorsitzender des Vorstands von Alfred Kärcher. „Bis 2020 haben wir uns mehr als ein Dutzend übergreifende Nachhaltigkeitsziele gesetzt, die wir bereits im letzten Jahr zu 95 Prozent erfüllt, teils sogar übertroffen haben − wie die Verwendung von Recyclingkunststoffen und die Reduzierung der CO²-Emission. Wir sind auf dem richtigen Weg und werden diesen in den kommenden Jahren weiterhin konsequent verfolgen.“

In ihrer Begründung hoben die Juroren besonders die seit 2014 bei Kärcher verfolgte Nachhaltigkeitsstrategie „Sustainability Excellence“ hervor. Mit dieser arbeitet das Unternehmen in Handlungsfeldern wie Natur, Gesellschaft, Lieferkette und Mitarbeiter an der Verbesserung seiner Bilanz. Um diesem Engagement Nachdruck zu verleihen, hat Kärcher bereits Anfang 2016 die „Paris Pledge for Action“ unterzeichnet. Damit bekennt sich der Reinigungstechnikhersteller zum weltweiten Klimaschutz mit dem Ziel einer Begrenzung der globalen Erderwärmung auf unter 2 °C.

Kärcher erzielte im vergangenen Jahr mit 13.000 Mitarbeiter in 72 Ländern rund 2,5 Milliarden Euro Umsatz. / HH

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