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Durchgängig grün Nachhaltigkeit mit Leben gefüllt

Mit Augenmaß zu handeln und ökologische, ökonomische und soziale Aspekte bei jeder Entscheidung gleichermaßen zu beachten - das gilt heute mehr denn je. Für einen großen deutschen Dienstleister gehört diese Denkweise sogar schon zur Tradition.

-Die heutige Zeit ist von vielen schwierigen Herausforderungen geprägt. Zu ihnen zählen der Klimawandel, die absehbare Verknappung der natürlichen Ressourcen, die demografische Entwicklung mit einer alternden Gesellschaft sowie die weltweite Bevölkerungsexplosion. Deshalb nimmt die Bedeutung nachhaltigen Handelns in allen Lebensbereichen dramatisch zu. Nachhaltigkeit bedeutet in diesem Zusammenhang die Berücksichtigung ökonomischer, ökologischer und sozialer Kriterien. Dabei geht es darum, die Bedürfnisse der heute lebenden Menschen zu befriedigen, die soziale Ausgewogenheit unserer Gesellschaft zu erhalten und vor allem die Lebensgrundlagen für nachfolgende Generationen zu sichern.

Insbesondere Unternehmen müssen sich der Tragweite ihres Handelns bewusst werden und verantwortungsvolles Wirtschaften konsequent umsetzen. Denn angesichts der wirtschaftlichen, aber insbesondere der politischen und sozialen Rahmenbedingungen wird es für Unternehmen immer wichtiger, nachhaltig zu handeln und dies auch zu dokumentieren. Zusätzlich verspricht ein nachhaltiges Gesamtkonzept einen überzeugenden Return on Investment und ist die Grundlage für mehr Wettbewerbsfähigkeit.

Nachhaltigkeit ist grundlegende Handlungsmaxime

Für die Piepenbrock Unternehmensgruppe ist Nachhaltigkeit eine grundlegende Handlungsmaxime. Den ersten Umweltbericht, also die Vorstufe der heutigen Nachhaltigkeitsberichte, veröffentlichte man schon im Jahr 1990. Die Umweltschutzdatei für Reinigungsmittel folgte ein Jahr später. Mit der Hartwig Piepenbrock Stiftung ist das Unternehmen bereits seit 1988 viele Jahre sozial engagiert und vergab bis 2009 den höchstdotierten europäischen Skulpturenpreis. Heute gestaltet man unter dem Motto „Piepenbrock Goes Green“ interne Abläufe sowie Dienstleistungen und Produkte in allen Geschäftsbereichen umweltfreundlicher.

Das Dienstleistungsunternehmen aus Osnabrück entwickelt kontinuierlich ein ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement in der gesamten Unternehmensgruppe. Aus gutem Grund: In den letzten Jahren, nachdem der Klimawandel zu einem beherrschenden Thema in der Öffentlichkeit avancierte, wurden nachhaltige Unternehmensziele noch stärker in die Entscheidung bei der Dienstleistungsvergabe einbezogen. Unternehmen übertragen die an sie herangetragenen Forderungen mit zunehmendem Nachdruck auch auf ihre Dienstleister und Lieferanten. Insbesondere Großunternehmen mit umfangreichem Immobilienbestand erwarten von ihrem Facility Manager die Einhaltung von Nachhaltigkeitsstandards. Darüber hinaus spielen für das Unternehmen aus politischer Sicht vor allem die Anforderungen eine Rolle, die die europäischen Gesetzgeber an die Immobilienwirtschaft weiterreichen, wie z.B. in Form der Energieeinsparverordnung.

Erster Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt

Über die Umsetzung des Nachhaltigkeitsmanagements informierten die Osnabrücker im ersten Nachhaltigkeitsbericht, den die geschäftsführenden Gesellschafter Olaf und Arnulf Piepenbrock am 12. Mai 2011 präsentierten. Der Nachhaltigkeitsbericht mit dem Titel „Verantwortung“ dokumentiert auf 96 Seiten, welche Maßnahmen das Unternehmen im Hinblick auf ökonomische, ökologische und soziale Gesichtspunkte in den vergangenen Jahren umgesetzt hat und welche Strategien es zukünftig verfolgen wird. Piepenbrock zeigt, wie die Unternehmensgruppe und ihre Tochterfirmen Wirtschaftlichkeit, Umweltschutz und soziale Verantwortung in Einklang bringen. Dafür orientierte sich das Unternehmen bei der Erstellung des Berichts an den allgemein anerkannten Kriterien der Global Reporting Initiative (GRI).

Schon seit längerer Zeit verfolgt die Unternehmensgruppe das Projekt „Piepenbrock Goes Green“. Ein Teil dieses Projekts ist die Aktion „Wachstum“, bei der im hauseigenen Forst Bäume für den Neuumsatz der Kunden gepflanzt werden. Seit Anfang 2010 sind schon 10.717 Bäume hinzugekommen. Durch die Optimierung des Fuhrparks und Online-Schulungen reduzierte das Unternehmen den CO2-Ausstoß im Jahr 2010 um 245,5 t bzw. 33,9 t CO2. Durch ein neuartiges Abfallkonzept erhöhte sich die Recyclingquote auf 92 Prozent, während Verbesserungen in der zentralen Datenhaltung und der Einsatz multifunktionaler Drucker den monatlichen Papierverbrauch um 170.000 Kopien senken.

Dass sich das Nachhaltigkeitskonzept durch die gesamte Unternehmensgruppe zieht, zeigt auch das neue Gütesiegel „carbon neutral packaging“, das bei den Tochterunternehmen LoeschPack und Hastamat im Verpackungsmaschinenbau zum Einsatz kommt. Deren Kunden setzen als Konsumgüterhersteller besonders stark auf die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie.

Unter dem neuen Siegel stellen beide Unternehmen CO2-neutrale Maschinen her. Über Klimaschutzprojekte gleichen sie diejenigen Emissionen aus, die während des Wertschöpfungsprozesses freigesetzt werden. Dies bestätigt ein offizielles Zertifikat von First Climate, einem vom TÜV zertifizierten Emissionshandelsspezialisten. Zusätzlich pflanzen LoeschPack und Hastamat Bäume im firmeneigenen Forst. Damit realisieren die Verpackungsmaschinenbauer den CO2-neutralen Betrieb ihrer Maschinen in der Produktion beim Kunden.

Auch in sozialer Hinsicht übernimmt das Familienunternehmen mit über 25.000 Mitarbeitern Verantwortung und engagiert sich für seine Mitarbeiter und die Gesellschaft. Deshalb unterstützt das Unternehmen seit vielen Jahren Projekte in Deutschland. Dazu gehört das Network For Teaching Entrepreneurship (NFTE), das die Kreativität und das Unternehmertum von Schülern fördert. Mit dem Hartwig-Piepenbrock-DZNE-Preis zeichnet das Unternehmen Wissenschaftler aus, die bedeutende Entdeckungen auf dem Gebiet der Mechanismen von Neurodegeneration und neurodegenerativen Erkrankungen gemacht haben. Im Sport setzt sich Piepenbrock seit Jahren für den VfL Osnabrück und den Dresden Marathon ein. Auf internationaler Ebene leistet man gemeinsam mit der Hilfsorganisation Plan International Hilfe zur Selbsthilfe in Asien. Seit dem Ende des vergangenen Jahres werden Kinder in Laos unterstützt. Alle 63 Niederlassungen übernehmen langfristig Patenschaften für Kinder in der laotischen Region Pak Tha und leisten dringend benötigte Hilfe.

Der Nachhaltigkeitsbericht stellt einen Meilenstein für das Unternehmen dar. Damit geht Piepenbrock einen wichtigen Schritt in Richtung ganzheitliches Nachhaltigkeitsmanagement. Das Ziel ist es, dieses in den kommenden Jahren auszubauen. Durch ein umfangreiches Controlling-System sollen regelmäßig relevante Kennzahlen zum Thema Nachhaltigkeit erhoben werden, um Transparenz und Vergleichbarkeit kontinuierlich zu optimieren. Anhand einer detaillierten Analyse können anschließend Schwachstellen und Verbesserungspotenziale aufgedeckt werden. Die Ableitung geeigneter Handlungsempfehlungen führt schließlich dazu, Piepenbrock nachhaltiger zu gestalten und ökonomische, ökologische sowie soziale Gesichtspunkte stärker in das Management zu integrieren.

Quelle: Piepenbrock | markus.targiel@holzmann-medien.de

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