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Sascha HintzeGebäudereinigermeister, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger ­Nachbeschichten kritisch

Als kritisch ist ein ständiges Nachbeschichten zu sehen. ­Diese zum Teil auch unfachmänisch als Hausmeistermethode genannte unsachgemäße Handlungsweise bedeutet, dass dem Wischwasser „ein Schluck“ des Beschichtungsmittels beigegeben wird. Hierdurch wird die Oberfläche anfänglich mit weiteren Polymerpartikeln aus der Beschichtung genährt und kleine Kratzer werden verschlossen.

Jedoch treten hierbei Probleme auf. Das Produkt lässt sich zumeist nicht mit Wasser verdünnen, wodurch eine gleichmäßige Verteilung nicht erreicht werden kann. Zudem werden Schmutzrückstände in die Oberfläche eingearbeitet, welche die Optik der Oberfläche in einem schleichenden Prozess weiter verschlechtern.

Es handelt sich bei dem Nachbeschichtungsprodukt nicht um ein Reinigungsmittel, so dass vorhandene Schmutzpartikel von den Polymerpartikeln in Bereichen, in denen es zu einer Anhaftung kommt, umschlossen werden und dauerhaft auf der Oberfläche verbleiben; hier vor allem im Bereich der Täler. Langfristig führt dies zu dunklen Rändern um die Noppen herum (siehe Bilder).

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